Sascha Hildmann ist nicht mehr Trainer beim 1. FC Kaiserslautern
Sascha Hildmann ist nicht mehr Trainer beim 1. FC Kaiserslautern © Getty Images
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München - Die Trainersuche bei Drittligist 1. FC Kaiserslautern gestaltet sich als äußerst schwierig. SPORT1 gibt einen Überblick über die aktuelle Lage.

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Die Trainersuche beim 1. FC Kaiserslautern entwickelt sich zu einer echten Herkules-Aufgabe für Geschäftsführer Sport Martin Bader.

Nach der Beurlaubung von Sascha Hildmann wollte man zeitnah einen Nachfolger präsentieren. Doch dieses Vorhaben zieht sich in die Länge - nicht zuletzt, weil sich die Verantwortlichen längst nicht mehr im oberen Regal der Trainer-Gilde bedienen können.

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Schon jetzt dürfte klar sein, dass die FCK-Bosse vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg am Samstag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) noch keinen neuen Übungsleiter präsentieren werden.

Antwerpen: "Kein Kontakt zum FCK"

Zuletzt wurden etliche Namen genannt - und schnell war in einigen Medien von einem Wunschkandidaten die Rede. SPORT1 gibt einen Überblick über die aktuelle Situation am Betzenberg. 

Als mögliche Nachfolger galten zunächst Markus Anfang, Marco Kurz, Jeff Strasser und Marco Antwerpen. 

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Der von der Bild ins Spiel gebrachte Antwerpen sagte am Sonntag im Gespräch mit SPORT1: "Es gibt keinen Kontakt zum FCK. Aber natürlich würde mich die Aufgabe absolut reizen. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass ich in Münster gute Arbeit abgeliefert habe." Der 47-Jährige war von Dezember 2017 bis Juni 2019 beim Drittligisten Preußen Münster tätig.

Antwerpen wurde sogar schon als Wunschtrainer von Investor Flavio Becca bezeichnet. Doch SPORT1 weiß, dass es bislang keine Gespräche zwischen beiden Parteien gegeben hat. 

Anfang, der in der vergangenen Saison beim 1. FC Köln als Trainer entlassen worden war, hat eine Lauterer Vergangenheit als Profi. Kurz war schon einmal von 2009 bis 2012 FCK-Trainer. Strasser musste seine Tätigkeit als Lautern-Coach 2018 wegen Herzproblemen einstellen.

Kauczinski liebäugelt mit dem Ausland

Auch Tomas Oral, der in der vergangenen Saison um ein Haar den FC Ingolstadt in der 2. Liga gehalten hätte, dann aber in der Relegation scheiterte, wurde genannt. Auch er ist nach SPORT1-Informationen kein Thema. Gleiches gilt für den am Dienstag gefeuerten Trainer des F91 Düdelingen, Emilio Ferrera, sowie für die ehemaligen FCK-Trainer Marco Kurz (2009 bis 2012) und Jeff Strasser (2017/2018).

Markus Kauczinski, zuletzt beim FC St. Pauli und davor beim FC Ingolstadt tätig, wurde auch in einigen Medien genannt, doch auch er wird den FCK nicht übernehmen. Wie SPORT1 weiß, liebäugelt er mit dem Ausland. 

Auch Dino Toppmöller, der in der vergangenen Saison in Düdelingen Trainer war und mit dem Klub in der Europa League spielte, wurde zu den Kandidaten als Hildmann-Nachfolger gezählt, war aber ebenfalls kein Thema. Der Sohn von FCK-Legende Klaus Toppmöller, aktuell Trainer beim belgischen Verein Royal Excelsior Virton, macht dort den Trainerschein und steht daher nicht zur Verfügung, sagte ein Insider SPORT1

Sogar der Name Bruno Labbadia, der mit dem FCK 1990 Pokalsieger und 1991 Deutscher Meister wurde, wird genannt. Dies ist allerdings utopisch, denn der 53-Jährige wartet auf ein neues Engagement in der Bundesliga

Wer es am Ende wird? Es bleibt spannend...