Der Vertrag von Martin Bader wird nicht verlängert
Der Vertrag von Martin Bader wird nicht verlängert © Getty Images
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Zwei Aufsichtsräte des 1. FC Kaiserslautern treten mit sofortiger Wirkung zurück. Zudem geht auch die Amtszeit von Martin Bader zu Ende.

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Der 1. FC Kaiserslautern versinkt erneut im Chaos.

Die beiden Aufsichtsräte Jürgen Kind und Paul Wüst sind am Sonntagabend von ihren Ämtern zurückgetreten, wie der Drittligist bekannt gab.

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Außerdem wurde in einer gemeinsamen Telefonkonferenz entschieden, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern.

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"Die Beschimpfungen, Denunziationen und Rücktrittsforderungen, denen ich ausgesetzt bin, kann ich aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr weiter ertragen. Daher muss ich die Konsequenzen ziehen, um mich und auch meine Familie zu schützen", sagte Wüst bezüglich seines Rücktritts.

Bader bleibt vorerst - Kind tritt zurück

Kind erklärte sein Aus bei Faceook und nannte als Grund, dass Bader nicht mit sofortiger Wirkung beurlaubt wurde.

"Ich bin von der Rücktritts-Begründung von Jürgen Kind insofern etwas überrascht, als dass es in unserer gemeinsamen Telefonkonferenz gar keinen Antrag auf eine sofortige Entlassung von Martin Bader gab. Uns war es wichtig, keine emotionale Kurzschlussentscheidung zu treffen", meinte der Beiratsvorsitzende Patrick Banf.

"Wir wollen in den Gremien seriös und in Ruhe über die kommende sportliche Leitung beraten und den FCK hier neu aufstellen. Daher werden wir uns in den kommenden Tagen mit Martin Bader zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. Zudem sehen wir hier auch die Mannschaft in der Pflicht."

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Kaiserslautern rutscht auf Abstiegsplatz

Falls die FCK-Mitglieder dem amtierenden Aufsichtsrat bei der Jahreshauptversammlung am 20. Oktober das Vertrauen entziehen sollten, stellt sich laut einem Bericht der Rheinpfalz ein Team um Rainer Keßler, um Rainer Keßler, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern e.V., dem dreimaligen Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk, Ex-Nationalspieler Martin Wagner und dem ehemaligen Vorstand des SC Freiburg, Martin Weimer, als Alternative zur Verfügung. Wagner wollte sich auf SPORT1-Nachfrage nicht zu den Gerüchten äußern.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Grotepaß erklärte, dass man die kurzfristige Handlungsfähigkeit des Vereins zunächst sichern müsse und keine von Emotionen getriebenen Entscheidungen treffen wolle. Über die Nachfolgeregelung will der Klub in Kürze informieren.

Der FCK hatte am Samstag mit 1:3 bei 1860 München verloren und liegt nach zehn Spieltagen auf einem Abstiegsplatz. Vor zwei Wochen wurde bereits Trainer Sascha Hildmann entlassen, Nachfolger Boris Schommers holte bislang einen Punkt aus zwei Spielen.