Der TSV muss sich geschlagen geben © Imago
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Spitzenreiter VfL Osnabrück und Herbstmeister Karlsruher SC haben auf den beiden Aufstiegsplätzen der 3. -Liga ihre Polster auf die Verfolger ausgebaut.

Osnabrück hat nach seinem 15. Spiel in Folge ohne Niederlage mit 2:1 (1:0) bei Aufsteiger 1860 München schon sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Hallescher FC (0:0 gegen Carl Zeiss Jena), der KSC zog den zuvor gleichauf liegenden Saalestädtern durch sein 3:1 (0:1) gegen Fortuna Köln immerhin auch auf zwei Zähler davon. 

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Hinter dem Spitzentrio schlittert der KFC Uerdingen immer weiter in eine Krise. Der ambitionierte Aufsteiger verspielte nach der Entlassung von Trainer Stefan Krämer beim 2:3 (0:0) bei Abstiegskandidat SV Meppen nach der 84. Minute noch eine 2:0-Führung und kassierte damit seine dritte Niederlage nacheinander. 

Lautern unterliegt Münster

Der frühere Pokalsieger verpasste damit die Chance zum Gleichstand mit Halle. Erst am Sonntag spielen die beiden übrigen HFC-Jäger SpVgg Unterhaching (gegen Energie Cottbus) und SV Wehen Wiesbaden (gegen Hansa Rostock).

Preußen Münster rangiert nach seinem 2:0-Erfolg im Freitagspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf Platz sieben. Dahinter folgen die Würzburger Kickers durch ein 2:1 (1:0) gegen Kellerkind VfR Aalen, der FCK und 1860.

In der unteren Tabellenregion verschafften sich die Sportfreunde Lotte im Kampf um den Klassenerhalt durch ein 1:0 (0:0) bei Abstiegskandidat SG Sonnenhof Großaspach weiter Luft. Lottes Vorsprung an der Spitze der zweiten Tabellenhälfte auf die Gefahrenzone beträgt nun schon vier Punkte. 

Ein Neuzugang schießt Osnabrück zum Sieg

Jena verließ durch das Remis gegen Halle die Abstiegsplätze, auf denen momentan Köln, Großaspach, Aalen und Eintracht Braunschweig (am Montag beim FSV Zwickau) liegen.

Osnabrücks Matchwinner in München war wie schon in der Vorwoche Winterneuzugang Benjamin Girth mit einem Doppelpack (7. und 80.). Sascha Mölders (61.) hatte für die Löwen trotz Unterzahl nach einer Roten Karte gegen Aaron Berzel (57./Notbremse) zwischenzeitlich ausgeglichen.

Uerdingen zeigte in Meppen durch Treffer von Maximilian Beister (47.) und Winterzugang Osayamen Osawe (75.) zunächst eine positive Reaktion auf die Querelen der vergangenen Tage mit der Trennung von Krämer und zwei Spielern. Doch danach drehten der frühere Zweitliga-Torschützenkönig Nick Proschwitz (84. und 90.+6) sowie Max Kremer (88.) die Begegnung noch zugunsten der Emsländer.