KFC Uerdingen 05 v Hallescher FC - 3. Liga
Braydon Manu (l.) muss mehrere Spiele zuschauen © Getty Images

Braydon Manu muss eine empfindliche Strafe abbrummen. Der Verein stimmt dem Urteil des DFB zu - allerdings nur unter Protest.

von Sportinformationsdienst

Braydon Manu von Drittligist Hallescher FC ist nach seiner Tätlichkeit im Spiel beim KFC Uerdingen für vier Spiele gesperrt worden.

Zu dieser Strafe kam das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der Verein stimmte dem Urteil formal zu, kritisierte die Entscheidung aber scharf.

Manu hatte nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns den Krefelder Spieler Manuel Konrad mit der Hand im Halsbereich getroffen.

"Es ist überaus erstaunlich, dass sowohl der Referee als auch seine beiden Assistenten eine Schlagbewegung erkannten und zudem aus nahezu unmöglichem Winkel oder auf enorme Entfernung erkennen konnten, dass und wo Braydon Manu seinen Gegenspieler getroffen haben soll", heißt es in einer HFC-Mitteilung auf der Vereinsinternetseite: "Diese eindeutige Wahrnehmung hatten die drei Herren im Stadion wohl exklusiv, die Aussagen des gegnerischen Trainers und aller neutralen Beobachter klangen anders und wurden bei der Beurteilung der Szene augenscheinlich außen vor gelassen."