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Christoph Metzelder wird wegen Besitz und Weitergabe von kinderpornographischem Material mit einer Bewährungsstrafe bedacht. Max Kruse fordert ein härteres Urteil.

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Max Kruse ist mit dem Strafmaß gegen Christoph Metzelder nicht einverstanden. 

Letzterer war wegen Besitz und Weitergabe von kinder- und jugendpornografischen Dateien zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. 

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"Wenn das alles so passiert ist, wie es in den Medien steht, dann ist es mehr als widerwärtig", sagte Kruse auf der Streaming-Plattform Twitch: "Egal, ob prominent oder nicht, wer so was macht, gehört lebenslang weggesperrt." Metzelder hatte gestanden, die Dateien besessen und weitergeleitet zu haben. 

"Ich habe im Chat Extremfantasien ausgetauscht", hatte der 40-Jährige vor Gericht ausgesagt. Die Faszination habe "in der Grenzüberschreitung gelegen", nicht in den Darstellungen schwersten sexuellen Missbrauchs selbst. Es habe weder Übergriffe gegenüber Kindern und Jugendlichen gegeben, noch seien sie geplant gewesen. 

Auch Podolski und Götze kritisieren Urteil

Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Monate Haft auf Bewährung gefordert. Vor Kruse hatten bereits Lukas Podolski und Mario Götze für ein härteres Strafmaß plädiert. 

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Podolski argumentierte auf Twitter, dass die Strafe dem Vergehen "nicht gerecht" werde: "Es geht hier nicht darum, ein Zeichen an einem prominenten Täter zu setzen. Es geht darum, dass so etwas grundsätzlich härter bestraft werden sollte. Auch ein Teilgeständnis darf keine Entlastung sein, wenn es um Kinderpornografie geht!"

Götze sagte bei Bild: "Eine so milde Strafe bei einem so schwerwiegenden Vergehen ruft bei mir großes Unverständnis hervor. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und macht mich wütend."