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Nun schaltet sich auch die Politik in die Debatte um die Super League ein. Finanzminister Olaf Scholz hat eine klare Meinung zum Wettbewerb.

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Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz lehnt die Super-League-Pläne mit scharfen Worten ab.

Das Vorhaben der zwölf Großklubs sei "der endgültige Verrat an den Idealen des Fußballs", sagte Scholz der Bild-Zeitung am Dienstag.

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Der Fußball habe zwar schon in den vergangenen Jahrzehnten eine starke Kommerzialisierung erfahren. Eine Superliga aber würde die "gegenwärtigen Machtverhältnisse im europäischen Fußball" zu gunsten der reichen Vereine zementieren. "Das kann kein echter Fußball-Fan ernsthaft wollen", sagte Scholz: "Deshalb lehne ich diesen Vorschlag einer Superliga strikt ab."