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München - Karl-Heinz Rummenigge lobt den FC Chelsea für sein wirtschaftliches Handeln während der Corona-Pandemie. Das habe vor allem mit einer Frau zu tun.

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Großes Lob von Karl-Heinz Rummenigge in Richtung des FC Chelsea!

Angesprochen auf Marina Granovskaia, die Direktorin der Blues, geriet der Bayern-Boss beinahe ins Schwärmen.

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Die 46-Jährige habe vor allem während der Corona-Krise in den vergangenen Monaten ein exzellentes Händchen bewiesen, sagte Rummenigge im Interview mit The Athletic.

Granovskaia: Starke Frau beim FC Chelsea

Der FC Chelsea sei "einer von nur zwei oder drei Klubs", die finanziell stabil sind. "Die Zahlen von Chelsea sehen sehr positiv aus. Marina hat sehr gute Arbeit geleistet", lobte der 65-Jährige.

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Beim Klub von Trainer Thomas Tuchel ist Granovskaia seit Jahren die Macherin im Hintergrund, gilt als rechte Hand von Vereinschef Roman Abramowitsch.

Ihre Verhandlungsstrategien haben der Geschäftsfrau auf der Insel schon den Namen "Iron Lady" eingebracht. Granovskaia gilt als mächtigste Frau im Weltfußball und ist als Vorstandsmitglied des FC Chelsea in erster Linie für die Transfers zuständig.

Am 30. Juni 2020 hatten die Londoner einen Jahresgewinn von 32,5 Millionen Pfund verkündet - beachtlich für die aktuelle pandemiebedingte Situation.

Rummenigge: "Wird ein interessanter Transfermarkt"

Denn vor allem aufgrund der fehlenden Zuschauereinnahmen sei es für die Vereine derzeit schwierig, die Verluste so klein wie möglich zu halten, sagte Rummenigge. Deswegen ist er sich sicher, dass "wir diesen Sommer keine Allzeithochrekorde" sehen werden.

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"Es wird ein interessanter Transfermarkt", blickte Rummenigge auf den kommenden Sommer voraus: "Wir müssen uns darauf verlassen, dass Spieler und Berater die Situation verstehen. Die gesamte Fußballbranche und die gesamte Welt wurden durch Covid-19 beschädigt." 

Er sei gespannt, ob es in Europa einen Verein geben werde, der in dieser Saison die Gewinnschwelle erreicht. "Selbst für uns wird das eine Herausforderung", gestand Rummenigge.