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Eric Maxim Choupo-Moting freut sich auf das Duell mit PSG im Viertelfinale. Der Stürmer berichtet von Neymar, Mbappé und einem Trikot in seinem Kinderzimmer.

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Eric Maxim Choupo-Moting hat im Bayern-Magazin 51 einige Anekdoten aus seiner bisherigen Karriere erzählt und auch auf das Champions-League-Finale 2020 zurückgeblickt. 

Damals stand der heutige Bayern-Stürmer noch auf Seiten Paris Saint-Germains im Endspiel gegen den deutschen Rekordmeister, zog mit 0:1 letztlich den Kürzeren. "Die ganze Geschichte wird nun kurios abgerundet, weil es so schnell zu einem Wiedersehen kommt", blickt Choupo-Moting auf das Viertelfinal-Hinspiel am 7. April in der Königsklasse zwischen Bayern und PSG voraus. 

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Choupo-Moting: Darum wird es schwer, den CL-Titel zu verteidigen

Das große Ziel der Münchner sei es, in dieser Saison, den Champions-League-Titel zu verteidigen. Der 32-Jährige schätzt die Situation in diesem Jahr allerdings schwieriger ein, als es in der vergangenen Spielzeit der Fall war. "Weil alle gerade den FC Bayern jagen. Wir werden aktuell als das beste Team der Welt gesehen - das bedeutet: Wir sind das Team, das jeder schlagen will", sagt Choupo-Moting. 

Auf das Wiedersehen mit seinen alten Mannschaftskameraden im Hinspiel in München freut sich der gebürtige Hamburger besonders. Denn gerade auch zu den exzentrischen Superstars wie Neymar oder Kylian Mbappé pflegte Choupo-Moting stets ein gutes Verhältnis. 

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"Auch Superstars sind im Endeffekt ganz normale Menschen. Für Außenstehende wirkt das anders, weil man diese Figuren immer im Scheinwerferlicht sieht. Ich bin ein Typ, der mit jedem klarkommt, bin ein lebensfroher Mensch und immer ich selbst geblieben", blickt der Offensivmann auf seine Zeit in der französischen Hauptstadt zurück. 

Für ihn sei es enorm wichtig, sich nicht zu verstellen oder zu verstecken. "Das ist in meinen Augen das Entscheidende im Leben, egal ob man Fußballer ist oder etwas anderes: dass man sich selbst findet, bei sich bleibt, dass man Freude hat und das auch auf andere ausstrahlt", sagt Choupo-Moting, der bislang schon in drei der großen Top5-Ligen Europas (Deutschland, Frankreich, England) aktiv war. 

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Dieses Trikot hängt in Choupo-Motings altem Kinderzimmer 

"Ich habe so viel erlebt und kann wirklich sagen: Man lernt nie aus. Meine Erfahrung ist, dass man nie zu lange den Kopf hängen lassen sollte", rät der Edeljoker. Er sei in seiner Karriere immer optimistisch geblieben, auch wenn es Rückschläge gab. 

"Gerade im Fußball kannst du schon nach einem schlechten Spiel im nächsten wieder der Held sein - und wenn du an dich glaubst, erreichst du deine Ziele", ist der zweifache französische Meister überzeugt. 

Im Gespräch mit dem Magazin verriet Choupo-Moting auch, welches Fußball-Trikot bis heute sein altes Kinderzimmer zuhause bei seinen Eltern schmückt: das von Bayern-Legende Franck Ribéry. 

Franck Ribéry (FC Bayern München,2.v.li) beim Trikottausch mit Eric Maxim Choupo-Moting (1.FC Nürnberg)
Franck Ribéry (FC Bayern München,2.v.li) beim Trikottausch mit Eric Maxim Choupo-Moting (1.FC Nürnberg) © Imago

Wechsel im Sommer? Das sagt Choupo-Moting 

Als er als 20-Jähriger mit dem 1. FC Nürnberg zum ersten Mal in der Allianz Arena gastierte und bei der 1:2-Niederlage den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Franken erzielte, sicherte er sich direkt nach Abpfiff das Trikot des Franzosen. 

"Als ich im Sommer nach dem Champions-League-Turnier ein paar Tage zu Hause war, habe ich es wieder herausgeholt - ist eine schöne Erinnerung. Unglaublich, Franck Ribéry, ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen", erzählt Choupo-Moting.

Der Vertrag des Stürmers läuft in diesem Sommer aus. Choupo-Moting macht allerdings keinen Hehl daraus, dass er gerne in München bleiben würde. "Es macht riesigen Spaß in diesem Verein. Alles, was ich mir vorher vom FC Bayern versprochen hatte, hat sich mehr als bestätigt", schwärmt Choupo-Moting. "Ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln ins Training. Es ist eine Ehre, hier zu spielen. Das ist eine Top-Adresse in Fußball-Europa."