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Die europäische Klubvereinigung ECA ist offen für eine Rückkehr der zwölf abtrünnigen Klubs nach dem Scheitern der Super League.

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Die europäische Klubvereinigung ECA ist offen für eine Rückkehr der zwölf abtrünnigen Klubs nach dem Scheitern der Super League. "Es ist nicht so, dass der Fußball in Europa aus einem Lager hier und einem Lager dort besteht", sagte Michael Gerlinger, neuer Vize-Vorsitzender der ECA und Direktor Recht beim Rekordmeister Bayern München, dem kicker.

Die ECA werde "ganz offen und transparent auf alle Personen und Vereine zugehen oder abwarten, ob sie auf uns zugehen", sagte Gerlinger. Es gebe "keinen Riss zwischen den ECA-Klubs, auch wenn wir zwölf prominente Mitglieder verloren haben. Allerdings gehe ich davon aus, dass einige von denen zurückkommen". Bisher habe sich keiner dieser zwölf Klubs gemeldet.

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Von deren Plänen habe der Rest nichts mitbekommen. In Bezug auf Einzelpersonen seien Dinge passiert, "die nicht positiv und auch nicht zu tolerieren sind", sagte Gerlinger.

Gerlinger war am Mittwochabend zum neuen ECA-Vize ernannt worden. Paris St. Germains Klubchef Nasser al-Khelaifi wurde am Mittwoch zum neuen Vorsitzenden berufen und folgte auf den abtrünnigen Andrea Agnelli. Der Präsident von Juventus Turin gilt als einer der Hauptinitiatoren der Super League.