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Im Amateurfußball haben nun die nächsten Landesverbände coronabedingt vorzeitig die Reißleine gezogen.

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Im Amateurfußball haben nun die nächsten Landesverbände coronabedingt vorzeitig die Reißleine gezogen.

Sowohl der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) als auch der Saarländische Fußballverband (SFV) entschieden sich am Freitag für einen Saisonabbruch. Die noch nicht einmal zur Hälfte durchgeführte Spielzeit 2020/21 bleibt somit in beiden Regionen ohne Wertung, Auf- und Absteiger gibt es nicht.

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Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April und der weiter nicht gegebenen Möglichkeit für Mannschaftstraining könne bis zum 30. Juni nicht einmal die Hinrunde ordnungsgemäß zu Ende geführt werden, begründeten die Verbände ihre Entscheidung. Zuvor hatten bereits die Landesverbände in Hamburg und Schleswig Holstein sowie die Regionalliga Nordost die Spielzeit vorzeitig abgebrochen. 

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Der Abbruch der Saison sei "letztlich alternativlos", sagte SFV-Präsident Heribert Ohlmann: "Auf absehbare Zeit ist aufgrund der derzeit geltenden Rechtslage kein Spielbetrieb mit Zuschauern möglich. Auch der Trainingsbetrieb ist aufgrund der Bestimmungen organisatorisch kaum zu stemmen." Die Vereine stünden deshalb nahezu geschlossen hinter dem Beschluss des Präsidiums.

Eine Entscheidung über die Landespokalwettbewerbe ist derweil noch nicht gefallen. Möglicherweise sollen diese wenn möglich auch ohne Zuschauer beendet werden, um einen Vertreter für den DFB-Pokal zu ermitteln. 

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hofft derweil immer noch, seine aufgeschobenen Saison 2019/20 zu beenden. "Mit flächendeckenden und regelmäßigen Tests, aber auch mit der Immunisierung der Bevölkerung, die endlich in die Gänge kommen müssen, sehen die Verantwortlichen des BFV auch weiterhin berechtigte Chancen" die Spielzeit bis zum 30. Juni zu beenden, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag. Entscheidend hierfür sei, welche Lockerungen ab dem 13. April in Kraft treten.