Die ehemalige deutsche Fußballspielerin Bärbel Wohlleben
Die ehemalige deutsche Fußballspielerin Bärbel Wohlleben © AFP/SID/DANIEL ROLAND
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Pionierin Bärbel Wohlleben glaubt nicht an eine Frau an der Spitze der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

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Pionierin Bärbel Wohlleben glaubt nicht an eine Frau an der Spitze der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem angekündigten Rücktritt von Bundestrainer Joachim Löw. "Ich wüsste jetzt nicht genau, welche Frau vielleicht die Männer trainieren sollte", sagte die 77-Jährige im SID-Interview. Die Frauen sollten "lieber bei den Frauen bleiben und die Männer bei den Männern". Das Verständnis zueinander sei dann besser.

Sie denke zwar schon, "dass wir die eine oder andere Trainerin haben, die dazu in der Lage wäre", erklärte Wohlleben, die als erste Frau ein Tor des Monats erzielt und sich für den Frauenfußball stark gemacht hatte. Allerdings stellt sie sich die Frage: "Wie reagieren die Männer darauf, wenn sie von einer Frau trainiert werden - speziell in der Nationalmannschaft?" Bei den Vereinen in der Spitze sei auch keine Frau Trainerin.

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DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte zuletzt auf die Frage, ob auch eine Frau den Posten an der Spitze der Nationalmannschaft übernehmen könne, geantwortet: "Ich würde nie etwas ausschließen."