Uli Hoeneß ist bald als TV-Experte bei RTL zu sehen
Uli Hoeneß ist bald als TV-Experte bei RTL zu sehen © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Ende März hat Uli Hoeneß seinen ersten Einsatz als TV-Experte. Der Ehrenpräsident des FC Bayern blickt dieser Aufgabe mit etwas Skepsis entgegen.

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Uli Hoeneß blickt seiner neuen Aufgabe als TV-Experte mit etwas Skepsis entgegen. "Ich wollte mir selbst beweisen, mir selbst die Frage beantworten, ob ich das kann. Ich war immer ein Mensch, der gerne Herausforderungen annimmt und das ist diese Geschichte", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München im RTL/ntv-Interview.

Hoeneß wird seine Premiere beim WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft am 25. März in Duisburg gegen Island feiern. Seine neue Aufgabe werde er "mit 100 Prozent ausfüllen".

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Ein Grund für seine Entscheidung sei gewesen, dass er nun "viel mehr Zeit" und "wieder mehr Freiräume" habe, so Hoeneß.

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Unterdessen ist der 69-Jährige überzeugt, dass sich der angekündigte Abschied von Bundestrainer Joachim Löw auf die Nationalmannschaft "positiv auswirken wird". Die Spieler stünden nun unter Druck, sagte der Ex-Profi: "Die Spieler müssen wissen, dieses Alibi, der Trainer ist es schuld oder der Trainer ist unter Druck, das ist jetzt weg."

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Hoeneß erfuhr früher von Löw-Entschluss

Eine ähnliche Situation habe Hoeneß 2013 nach der Bekanntgabe von Pep Guardiola als neuem Trainer beim deutschen Rekordmeister erlebt, dies habe seitens der Spieler zu einer Solidarisierung mit dem damaligen Coach Jupp Heynckes geführt. Die Bayern gewannen in diesem Jahr erstmals das Triple.

Hoeneß berichtete weiter, dass er von der überraschenden Rücktrittsankündigung Löws bereits am Montagmorgen persönlich informiert worden sei. "Er hat gesagt, er und sein Team haben beschlossen, dass dies die letzte EM ist und im Laufe des Gesprächs hatte ich immer mehr das Gefühl, dass es eine gute Entscheidung ist, dass er wie erleichtert wirkte, er war total entspannt", sagte der frühere Welt- und Europameister. 

Bezüglich der Ausbootung der ehemaligen Weltmeister Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels sieht der TV-Experte eine Umkehr Löws voraus. "Jetzt braucht er nichts mehr aufbauen. Er möchte eine erfolgreiche Mannschaft übergeben und das Argument, die erfahrenen, älteren Spieler da nicht mehr zu berücksichtigen, ist weg", sagte Hoeneß und ergänzte: "Er muss nicht mehr einen Jugendpreis gewinnen, sondern einen Erfolgspreis und da muss ihm jedes Mittel recht sein."