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Uli Hoeneß sorgt mit seiner harten Kritik am DFB und seinem Vorschlag zu Karl-Heinz Rummenigge für Wirbel. Nun reagieren der Verband und der Bayern-Boss.

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Am späten Donnerstagabend blies Uli Hoeneß wie in besten alten Zeiten zur Attacke – diesmal Richtung DFB.

Bei seiner Premiere als RTL-Experte beim 3:0 der deutschen Nationalmannschaft zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Island brachte der Ehrenpräsident des FC Bayern überraschend auch Noch-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge für Ämter im Verband ins Spiel. (Spielplan und Ergebnisse der WM-Quali)

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"Karl-Heinz wäre der beste Vertreter im internationalen Fußball, weil er ein gutes Netzwerk hat und ein anerkannter Fachmann ist. Ich glaube, er würde sich schon geehrt fühlen", sagte Hoeneß.

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Rummenigge erteilt DFB-Idee Absage

Sein Vorschlag: Rummenigge, dessen Ära bei den Bayern im Dezember endet, solle als DFB-Vertreter statt der Vize-Präsidenten Rainer Koch und Peter Peters die Ämter bei UEFA und FIFA übernehmen.

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Doch Rummenigge erteilte dem Vorschlag nun eine Absage. "Ich stehe für keinen Job beim DFB zur Verfügung", machte Rummenigge in der Bild deutlich. 

Mit Ausnahme von DFB-Präsident Fritz Keller ließ Hoeneß kein gutes Haar an den Führungspersonen des DFB.

DFB reagiert: "Subjektiv motiviert"

Koch sehe sich als den besseren Präsidenten, Generalsekretär Friedrich Curtius sei "völlig überfordert" und Schatzmeister Stephan Osnabrügge sei zwar Arbeitsrechtler, könne aber nicht verhindern, dass "die Steuerfahndung beim DFB so oft ein und ausgeht wie ein Briefträger", sagte Hoeneß und sprach von einem "Trauerspiel."

Der DFB reagierte am Freitagabend auf Bild-Nachfrage mit einer Erklärung: "Der DFB weist die subjektiv motivierten pauschalen persönlichen Angriffe zurück und kommentiert diese auch nicht weiter."