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Franz Beckenbauer spricht über mögliche Nachfolge-Kandidaten von Bundestrainer Joachim Löw. Er gibt seine Einschätzung zu Hansi Flick und Lothar Matthäus ab.

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Franz Beckenbauer war der letzte Chef der Nationalmannschaft, der vor dem Turnier den Rücktritt für die Zeit danach angekündigt hat - und damit 1990 sogar Weltmeister wurde.

Dass der in dieser Woche verkündete Abschied von Joachim Löw noch zu einem Problem und der Bundestrainer jetzt zu einer "lame duck" werden könnte, glaubt Beckenbauer nicht.

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"Bei einem Vereins-Trainer mag es ein Problem sein, wenn ein Abschied früh feststeht. Da können sich Cliquen im Team bilden. Aber bei der Nationalmannschaft ist das völlig anders. Die Spieler sind nur für ein paar Wochen zusammen und wollen alle nur eines – ihre maximale Leistung bringen", sagte der 75-Jährige gegenüber der Bild. Löw besitze viel Autorität, ist sich Beckenbauer sicher. 

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Beckenbauer: "Warum nicht Lothar?"

Dem Noch-Bundestrainer wünscht der Kaiser, sich im Sommer mit dem EM-Titel verabschieden zu können. "Eines ist klar: Er hinterlässt seinem Nachfolger ein bestelltes Feld, eine intakte Mannschaft", sagte Beckenbauer. 

Angesprochen darauf, ob er sich Hansi Flick oder Lothar Matthäus für die Löw-Nachfolge nach der Europameisterschaft vorstellen könne, antwortetet Beckenbauer: "Das sind beide sehr gute Kandidaten. Hansi Flick würde passen, kennt den DFB in- und auswendig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob der FC Bayern ihn ziehen lassen will." 

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Über Matthäus, mit dem Beckenbauer 1990 die Weltmeisterschaft in Italien gewann, sagte er: "Lothar traue ich die Aufgabe auf jeden Fall zu, er hat weltweite Erfahrung und sich sehr weiterentwickelt. Ja, warum nicht Lothar?"