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Fans klagen über die Leistungen der Schiedsrichter. Über 30 Prozent sind mit den Entscheidungen in der ersten und zweiten Bundesliga unzufrieden. Der VAR bleibt umstritten.

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Über 30 Prozent der deutschen Fußball-Fans klagen über die Leistungen der Schiedsrichter. Laut einer repräsentativen Fan-Umfrage im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) sind 13,26 Prozent der Anhänger mit den Leistungen der Unparteiischen in der 1. und 2. Bundesliga sehr unzufrieden, 16,84 Prozent unzufrieden. 40,08 Prozent betonten, die Leistungen seien weder gut noch schlecht.

Auch die Einführung des Video Assistant Referee (VAR) ist weiterhin im Fanlager umstritten. 37,2 Prozent der Befragten empfanden den Fußball vor Einführung des VAR deutlich attraktiver, 25,7 Prozent attraktiver. Lediglich 26,53 Prozent zeigen sich zufrieden, gerade einmal 3,29 Prozent der Fans bewerten die Leistungen mit der Höchstnote von fünf Sternen (sehr zufrieden).

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Zuletzt hatte sich auch Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1 kritisch über den Video-Schiedsrichter geäußert.

Allerdings sieht die Fanbasis den VAR langfristig als unverzichtbar an. 61,3 Prozent unterstrichen, dass sie den VAR und die Video-Wiederholung am Spielfeldrand (On-Field-Review) nicht abschaffen würden.

Knappe Mehrheit für Berufs-Unparteiische

Laut der Anhänger habe die Attraktivität des Fußballs seit Einführung des VAR (63 Prozent) gelitten. Knapp 52 Prozent der Befragten halten es nicht mehr für zeitgemäß, dass Schiedsrichter neben ihrer sportlichen Karriere einen normalen Beruf ausüben. 

72 Prozent fordern, dass sich Schiedsrichter nach dem Abpfiff den Medienvertretern stellen sollten, um ihre Entscheidungen transparent zu machen. Die Fans wünschen sich generell mehr Einbindung der Anhänger. 80 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Schiedsrichter-Entscheidungen nach VAR oder On-Field-Review wie in der US-amerikanischen Football-Liga NFL für alle hörbar erklärt werden sollten.