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Timo Werner spricht über den turbulenten Start beim FC Chelsea. Außerdem äußert sich der Stürmer zu Neu-Coach Thomas Tuchel, Joachim Löw und Thomas Müller.

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Für Timo Werner waren es turbulente Anfangsmonate in London. 

Nach seinem Wechsel von RB Leipzig zum FC Chelsea im vergangenen Sommer hatte die Zeit beim neuen Klub zunächst erfolgreich begonnen. Bis zum 12. Spieltag gelangen Werner wettbewerbsübergreifend immerhin acht Treffer. Doch im Anschluss folgte der Leistungseinbruch, der 24 Jahre alte Stürmer blieb in 14 Premier-League-Spielen am Stück ohne Tor. Eine Phase, in der die britischen Boulevardblätter hart mit Werner ins Gericht gingen. 

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Werner: "Wurde auf den Boden der Tatsachen geholt"

"Klar habe ich mitbekommen, dass man bei solch einer Flaute nicht mehr unbedingt als Superstürmer bezeichnet wird", gab Werner jetzt gegenüber dem kicker zu und schob nach: "In den letzten Monaten wurde ich auf den Boden der Tatsachen geholt." 

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Mittlerweile läuft es für den Deutschen wieder besser, Werners Torflaute ist beendet. Wesentlichen Anteil an seinem derzeitigen Aufschwung habe vor allem sein neuer Chefcoach Thomas Tuchel, der das Traineramt beim FC Chelsea Ende Januar von Frank Lampard übernommen hat. 

Unter dem ehemaligen PSG-Coach gehe der erste Blick immer nach vorn. "Das hilft mir ungemein", sagte Werner.

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Zumal er mit Tuchel auch auf deutsch kommunizieren kann. "Auch wenn ich viel an meinem Englisch arbeite, konnte ich mich zuvor nicht immer so ausdrücken, wie ich wollte, und musste aufpassen, dass man mich nicht falsch versteht", erzählte der gebürtige Stuttgarter. "Das ist jetzt natürlich gar kein Problem mehr, da fühlt man sich fast schon ein bisschen heimisch."

Werner spricht über Löw und mögliche Müller-Rückkehr  

Mit Antonio Rüdiger und Kai Havertz hat Werner beim FC Chelsea auch zwei Kollegen aus der Nationalmannschaft. Demensprechend sind oft auch das DFB-Team und die bevorstehende Europameisterschaft im kommenden Sommer Gesprächsthema. 

Dass Bundestrainer Joachim Löw die Mannschaft trotz der herben Kritik und den schwachen Leistungen der vergangenen Monate ins nächste große Turnier führen wird, ist für Werner die richtige Entscheidung. "Natürlich bin ich froh darüber. Es wäre aus meiner Sicht das komplett falsche Signal gewesen, den Trainer wenige Monate vor der EM auszuwechseln", sagte der Torjäger, der auch von einer Rückkehr Thomas Müllers in die Nationalmannschaft nicht abgeneigt wäre.  

"Thomas hat schon wieder zweistellig getroffen und viele Tore vorbereitet. Die Zeit, in der ich mit ihm zusammengespielt habe, hat sehr viel Spaß gemacht, auch mir hat er immer wieder Bälle durchgesteckt", erinnerte sich Werner, ergänzte aber auch: "Ob ich wieder das Vergnügen haben werde, mit ihm zu spielen, müssen andere entscheiden."