Freitag kritisiert fehlende Rücksichtnahme im Fußball
Freitag kritisiert fehlende Rücksichtnahme im Fußball © SID/SID/SID
Lesedauer: 2 Minuten

Auch die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag hat eine Sonderrolle für den Profifußball in Zeiten der Corona-Pandemie ausgemacht.

Anzeige

Auch die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag hat eine Sonderrolle für den Profifußball in Zeiten der Corona-Pandemie ausgemacht.

"Es ist völlig unstrittig, dass der Fußball eine Sonderrolle für sich beansprucht. Das hat einen einfachen Grund: Der Fußball ist weltweit die beliebteste Sportart. Und da steht eine geballte Macht hinter, die offensichtlich auch weiß, sich entsprechend zu positionieren", sagte die SPD-Politikerin dem Deutschlandfunk.

Anzeige

Freitag lobte zwar die Hygienekonzepte im Profisport, doch die Handhabung von Fällen wie dem jüngsten positiven Corona-Test von Thomas Müller (Bayern München) während der Klub-WM in Katar seien der Bevölkerung kaum noch vermittelbar.

"Der Profifußball, und auch andere Sportarten, leben offensichtlich in einem anderen Kosmos, in dem Rücksichtnahme ein Fremdwort ist", sagte Freitag. In eine ähnliche Kerbe hatte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im SPORT1-Interview geschlagen.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Diese Optionen hat Hansi Flick
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Salihamidzic-Sohn berichtet von Hetze
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Was will Rangnick eigentlich?
  • Fußball / 2. Bundesliga
    4
    Fußball / 2. Bundesliga
    Sandhausen schockt schwachen HSV
  • Eishockey / DEL
    5
    Eishockey / DEL
    München scheidet sensationell aus

Die Politik sei diesbezüglich relativ machtlos, so Freitag. Sie erklärte: "Politik kommt dann ins Spiel, wenn es darum geht, Einreisen möglicherweise zu unterbinden. Aber es ist natürlich nicht möglich, deutschen Staatsbürgern die Reise nach Budapest zu verbieten."