Sinan Kurt wurde auch im Trikot des SV Straelen nicht glücklich
Sinan Kurt wurde auch im Trikot des SV Straelen nicht glücklich © Imago
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Sinan Kurt ist erneut vereinslos. Regionalligist SV Straelen löst den Vertrag mit dem ehemaligen Profi des FC Bayern auf. Der Weg zurück in den Profifußball ist weit.

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"Das ist alles Vergangenheit, ich will nicht zurück, sondern nach vorne blicken", sagte Sinan Kurt kürzlich in einem Interview mit dem Kicker. Wenige Tage später ist er vereinslos - schon wieder. 

Nach Informationen von RevierSport hat der SV Straelen den Vertrag mit dem 24-Jährigen aufgelöst. Der Regionalligist soll mit den Leistungen von Kurt nicht zufrieden gewesen sein. Klubboss Hermann Tecklenburg drängte daher auf eine Vertragsauflösung, auch weil Kurt zu den Topverdienen des Vereins zählte. 

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Der Offensivspieler hatte bei Straelen seit September 2020 nur sieben Einsätze absolviert und hatte nicht zu den Leistungsträgern des Tabellenzwölften der Regionalliga West gehört. Ein rasanter Absturz für einen Spieler, der vor wenigen Jahren noch einen Profivertrag beim FC Bayern unterschrieben hat. 

Kurt fiel beim FC Bayern und der Hertha durch

Kurt wurde in Mönchengladbach geboren und bei der örtlichen Borussia ausgebildet. Im Jahr 2014 verließt er die Fohlen in Richtung München und unterschrieb einen Profivertrag beim FC Bayern. Für den deutschen Rekordmeister absolvierte er allerdings nur ein einziges Spiel, ansonsten kam er für die U19 und die zweite Mannschaft zum Einsatz. 

Da er sich nicht bei den Bayern-Profis durchsetzen konnte, folgte im Januar 2016 der Wechsel zu Hertha BSC. "Dass das bei Bayern besonders schwer ist, ist allgemein bekannt und war auch mir von Anfang an bewusst. Aber ich bin der Meinung, wenn du die Chance geboten bekommst, dann musst du es einfach probieren. Du kannst da eigentlich nicht viel falsch machen", blickte Kurt im Kicker-Interview zurück.

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Doch auch bei der Hertha fiel er durch. Ganze vier Spielminuten absolvierte er für die Berliner in drei Ultrakurz-Einsätzen. Im Januar 2019 folge dann der Wechsel zum WSG Tirol - doch auch beim damaligen Zweiligisten in Österreich wurde der frühere Junioren-Nationalspieler nicht glücklich. 

Ein Jahr lang blieb Kurt danach ohne Verein, bis er bei Straelen anheuerte. Nun ist er also wieder vereinslos und der Weg zurück in den Profifußball ist weit.