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Thomas Müller verrät in einem Clubhouse-Talk, dass er nicht auf der Kader-Liste für die Olympischen Spiele steht. Bei Mats Hummels sieht die Sache anders aus.

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Interessante Neuigkeiten im Rahmen eines Clubhouse-Talks.

Am Mittwochabend verbrachten dort Christoph Kramer, Max Kruse, Thomas Müller und Mats Hummels eine gemeinsame Session, und prompt wurde eine Neuigkeit enthüllt. 

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Union-Stürmer Max Kruse stellte in Richtung Müller und Hummels die Frage, wie es denn mit einer möglichen Teilnahme an den Olympischen Spielen in Japan aussieht.

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Und die Antwort war eindeutig. Der Bayern-Star erklärte, dass er nicht auf der Olympia-Liste von U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz steht.

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DFB bestätigt Müller-Aussage

Allerdings gibt der Weltmeister von 2014 zu, dass er keine Ambitionen auf Tokio hege. Das letzte Jahr habe ihn so ausgezehrt, dass er das Olympiaturnier nicht mehr packe.

Auch der DFB bestätigte am Donnerstag auf SID-Anfrage: Müller ist nicht dabei. Ein Einsatz in Tokio ist damit ausgeschlossen.

Nur Spieler, die sich seit Anfang des Jahres darauf befinden, dürfen für die Sommerspiele (23. Juli bis 8. August) in Japan nominiert werden.

Der CHECK24 Doppelpass mit Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Hummels auf Olympia-Liste

Ganz anders sieht die Sache offenbar bei Hummels aus: Der Verteidiger des BVB stehe wohl auf der Liste und könnte deshalb auch zum Einsatz kommen. Auch Max Kruse dürfe sich Hoffnungen machen. Zu den beiden Namen äußerte sich der DFB allerdings nicht.

Müller hatte vor rund einem Jahr im exklusiven SPORT1-Interview Interesse an Olympia signalisert und gesagt: "Wenn man ganz viel träumen mag, wäre das natürlich schon eine coole Sache."

Auch Kuntz verriet SPORT1, dass er über das Thema auch mit Müller gesprochen hat.

Der U21-Trainer muss seine Vorauswahl mit den möglichen Olympia-Kandidaten zum 30. Juni bei der Anti-Doping-Agentur NADA melden.

Das Dokument umfasst circa 50 Spieler, neben den U21-Profis dürfen auch drei Spieler am Turnier teilnehmen, die früher als 1997 geboren wurden.

Müller-Comeback in der A-Nationalmannschaft nicht betroffen

Für ein mögliches Comeback in der Nationalmannschaft hat Müllers Fehlen auf der NADA-Liste für Olympia aber nichts zu bedeuten.

Nach dessen zuletzt starken Leistungen im Klub waren immer wieder Forderungen an Bundestrainer Joachim Löw bezüglich einer Rückholaktion des Offensivspielers laut geworden.

Müller, Hummels und Jérôme Boateng, allesamt Weltmeister von 2014, waren vor zwei Jahren in der Nationalmannschaft aussortiert worden.