Merk sieht keine einheitliche Schiedsrichter-Linie
Merk sieht keine einheitliche Schiedsrichter-Linie © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
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Der frühere Welt-Schiedsrichter Markus Merk hat mit Blick auf die Regel-Probleme des Fußballs die Entscheidungsträger kritisiert.

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Der frühere Welt-Schiedsrichter Markus Merk hat mit Blick auf die Regel-Probleme des Fußballs die Entscheidungsträger kritisiert. "Das Thema Handspiel wird seit Jahren immer schlimmer. Mittlerweile haben alle aufgegeben, weil es keiner mehr versteht und es keine Linie mehr gibt", sagte der 58-Jährige bei Spox und Goal: "Ich habe es mit konstruktiven Vorschlägen versucht, aber in den Gremien sitzen teilweise Leute, die dort nicht unbedingt hingehören."

Ähnlich verhält es sich laut Merk beim Videobeweis. "Ich war immer ein Verfechter eines Vetorechts mit einem speziellen Konzept. Das macht die Angelegenheit attraktiver und spannender, das habe ich seitenweise ausgeführt", äußerte der Ex-Referee: "Mein Problem war, dass ich der erste war, der ein solches Überprüfungssystem prominent angesprochen hat. Und genau diejenigen, die damals vehement gegen technische Hilfsmittel votierten, sind jetzt die, die immer wieder neue Aufgabengebiete in diesem Bereich finden."

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