Bauwens war erster DFB-Chef nach dem Zweiten Weltkrieg
Bauwens war erster DFB-Chef nach dem Zweiten Weltkrieg © FIRO/FIRO/SID
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) intensiviert seine Bemühungen um mehr Vielfalt im Fußball.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) intensiviert seine Bemühungen um mehr Vielfalt im Fußball. Wie der Verband mitteilte, gibt es in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ab Januar eine spezielle Kompetenz- und Anlaufstelle für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Der DFB erhofft sich davon "positive Impulse" bei der Akzeptanzförderung und Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen.

"Der Sport und sicher auch der Fußball sind leider immer noch Parallelwelten, wenn es um einen unverkrampften Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt geht", sagte der für Antidiskriminierung zuständige DFB-Vizepräsident Günter Distelrath. Auch beim Fußball sollten sich aber alle Menschen "angenommen" fühlen. "Unser Fußball muss vielfältig und diskriminierungsfrei sein. Wir wollen kein Talent verlieren", so Distelrath weiter.

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Die Anlaufstelle des LSVD soll sich deshalb sowohl um den Amateur- als auch um den Profibereich kümmern. Der Lesben- und Schwulenverband wolle neben der "persönlichen Beratung" auch "die Vernetzung und Weiterbildung mit Schulungsangeboten für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sicherstellen", umschreibt Projektleiter Christian Rudolph das Aufgabenfeld.