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Nach dem Zerwürfnis mit Pep Guardiola kehrt Dr. Müller-Wohlfahrt den Bayern zunächst den Rücken. Sein anschließendes Comeback hat auch mit Gianluigi Buffon zu tun.

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Dass es zwischen Pep Guardiola und Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt beim FC Bayern alles andere als harmonisch zuging, ist bekannt. Auch dass die Eigenheiten des Spaniers dazu führten, dass der Kult-Doc sein Engagement bei den Münchnern zunächst beendete.

Nun hat der 78-Jährige in einem Interview mit der Bild erklärt, dass Italiens Torhüter-Legende Gianluigi Buffon merklichen Anteil daran hatte, dass er schlussendlich zum Rekordmeister zurückgekehrt ist.

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"Nach der Trennung hat Gianluigi Buffon mich sehr beeindruckt", erinnerte sich der Mediziner: "Er hatte mich als Patient kennengelernt. Kurz vor dem Anpfiff eines Länderspiels gegen Italien kam er noch in den Katakomben des Stadions zu mir und sagte: 'Du musst zur Mannschaft zurückkommen, die Spieler brauchen dich!' Er war wohlgemerkt unser Gegenspieler. Eine große Geste von ihm."

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Lewandowski und Bolt beeindrucken Müller-Wohlfahrt

Auch an die wohl beachtlichsten Sportler-Körper kann sich der Orthopäde ganz genau erinnern. Usain Bolt, Robert Lewandowski, der Zehnkämpfer Daley Thompson und Sprinter Linford Christie.

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"Usain war 16 Jahre alt, als ich die medizinische Verantwortung und Kontrolle übernahm. Er musste alle drei Monate zur Untersuchung und Behandlung aus Jamaika nach München kommen, und das über mehr als zehn Jahre. Eine optimal entwickelte Muskulatur und eine überaus starke Psyche ermöglichten es ihm, als Sprinter zehn Jahre lang ungeschlagen zu sein", so Müller-Wohlfahrt.

Bei Lewandowski zählt für den Sportmediziner vor allem der für einen Fußballer "ideale Körperbau. Er lebt seinen Sport, seinen Beruf. Seine Frau als Hochleistungssportlerin ebenfalls. Das Zusammenwirken der beiden ist vorbildlich."