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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sich bei der Debatte um die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw nicht treiben lassen.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sich bei der Debatte um die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw nicht treiben lassen. "Hauruck-Aktionen sind selten die beste Lösung", sagte Vizepräsident Peter Peters dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). 

Es sei aber auch klar, dass man nach der historischen 0:6-Schmach in Spanien "nicht zur Tagesordnung übergehen" könne, betonte Peters. In solchen Fällen halte er es aber für "immer sehr vernünftig, mit- statt übereinander zu sprechen. Das machen wir auch jetzt". Die Pleite sei dabei nicht zu entschuldigen, "das sieht auch niemand so", betonte er.

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Peters, der bei Löws Analyse im kleinen Kreis kommende Woche vor der entscheidenden Sitzung des DFB-Präsidiums am 4. Dezember dabei sein soll, stärkte dem Bundestrainer in einer wichtigen Frage den Rücken. Zu einer möglichen Rückkehr von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng sagte er: "Diese sportlichen Einschätzungen und Bewertungen sind die Urkompetenz des Bundestrainers. So etwas zu entscheiden, ist ihre Kompetenz. Und damit liegt es auch in den richtigen Händen."

Amüsiert reagierte der frühere Schalke-Funktionär auf den Begriff "Krisensitzung", der nach der Rückkehr der Nationalmannschaft aus Sevilla nach München medial benutzt worden war. "Es ist immer wieder beeindruckend: Sobald nach so einem Ergebnis zwei Menschen einen Kaffee trinken, ist das oft schon eine Krisensitzung", sagte der 58-Jährige.