Gegen Franz Beckenbauer konnte bislang kein Fehlverhalten im Zuge der Sommermärchen-Affäre festgestellt werden
Gegen Franz Beckenbauer konnte bislang kein Fehlverhalten im Zuge der Sommermärchen-Affäre festgestellt werden © Getty Images
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Bei den Ermittlungen rund um die Sommermärchen-Affäre ist laut DFB-Präsident Fritz Keller bislang "nichts Belastendes" gegen Franz Beckenbauer gefunden worden.

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Das vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) engagierte Beratungsunternehmen Esecon hat bislang offenbar kein Fehlverhalten von Franz Beckenbauer im Zuge der Sommermärchen-Affäre um die WM 2006 festgestellt.

Das sagte DFB-Präsident Fritz Keller der Bild-Zeitung, am vergangenen Montag habe er Beckenbauer persönlich besucht.

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"Bei dieser Gelegenheit konnte ich Franz die gute Nachricht mitteilen, dass die Ermittlungen von Esecon nach aktuellem Stand gegen ihn persönlich nichts Belastendes ergeben haben", sagte Keller. Die Untersuchungen von Esecon sind laut Keller noch nicht abgeschlossen.

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Vorwürfe gegen Ex-DFB-Präsidenten verjährt

Beckenbauer war rund um die WM vor 14 Jahren als Chef des Organisationskomitees tätig. Fraglich ist noch immer der eigentliche Zweck einer Zahlung aus dem Jahr 2005 in Höhe von 6,7 Millionen Euro vom DFB an den Weltverband FIFA.

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte daher im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Endrunde einen Prozess gegen die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie Ex-Generalsekretär Horst R. Schmidt angestrengt.

Die Vorwürfe verjährten allerdings am 27. April 2020, nachdem wegen der Coronakrise die Verhandlungen ausgesetzt worden waren.