Auf volle Stadien müssen Sport-Enthusiasten wohl noch länger verzichten
Auf volle Stadien müssen Sport-Enthusiasten wohl noch länger verzichten © Getty Images
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Die Weltgesundheitsorganisation will von Sportevents mit großen Zuschauermengen vorerst nichts wissen. Das Risiko sei schlicht zu groß.

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält Sportveranstaltungen mit großen Zuschauermengen aufgrund des Coronavirus in diesem Jahr für "unwahrscheinlich".

Bei 40.000 oder 60.000 Personen sei nicht nur das Risiko in den Stadien vorhanden, sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan am Mittwoch in einem Social-Media-Chat: "Es ist das Risiko zum Stadion zu gelangen, die öffentlichen Verkehrsmittel, die Bars und die Klubs". Im Kontext der Übertragung des Virus sei dies "katastrophal".

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Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele und die Fußball-EM waren aufgrund des Coronavirus um ein Jahr verschoben worden, internationale Wettbewerbe wie die Champions League sowie nationale Ligen setzten ihren Spielbetrieb ohne Zuschauer fort. "Aktuell ist es schwer vorstellbar, die Veranstaltungsorte vollständig zu öffnen", sagte Ryan.

Man könne, wenn wieder geöffnet wird, "von keinen Zuschauern bei den Wettbewerben auf vielleicht 1000 oder 2000 aufstocken". 

Hierzulande befassen sich die verschiedenen Ligen mit einer Rückkehr der Fans in der kommenden Saison. Die 36 Profifußball-Klubs hatten sich am Dienstag auf ein Konzept geeinigt. Auch im Handball, Basketball und Eishockey laufen die Planungen.