Aleksander Ceferin wurde 2016 zum Präsidenten der UEFA gewählt
Aleksander Ceferin wurde 2016 zum Präsidenten der UEFA gewählt © Imago
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Die UEFA will bei den Partien in der Europa League und der Champions League keine Sanktionen verhängen, sollte es Protestaktionen gegen Rassismus geben.

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Fußballprofis dürfen bei den anstehenden Europapokalwettbewerben ohne Furcht vor Sanktionen im Zuge der "Black Lives Matter"-Bewegung Protestaktionen unternehmen.

Präsident Aleksander Ceferin bekräftigte am Donnerstag die Null-Toleranz-Politik der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gegenüber Rassismus und teilte mit: "Jeder Spieler, der auf diese Weise protestieren will, um Gleichheit unter den Menschen zu fordern, muss nicht mit Disziplinarstrafen rechnen."

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Um bestehende Anti-Rassismus-Programme zu überdenken und zu verbessern, ermutigte Ceferin in einem Beitrag auf der Verbands-Homepage Sportlerinnen und Sportler, "weiterhin offen über Rassismus im Fußball zu sprechen, auch wenn das Thema nicht mehr in den Schlagzeilen steht".

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Die UEFA wolle die weltweite Sichtbarkeit ihrer Wettbewerbe, etwa den Finalturnieren der Champions League und Europa League im August, nutzen, "um unsere Botschaft des Nein zum Rassismus weiterhin zu vermitteln".

Der Kraft des Fußballs und der Reichweite der UEFA sprach der Slowene im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung eine große Bedeutung zu. "Mit 55 Mitgliedsverbänden und einem Millionenpublikum ist die UEFA in einer guten Position, um Fans, Spieler, Vereine, Ligen, Verwaltungsorgane und Medien zu vereinen und zu koordinieren", schrieb der 52-Jährige: "Um die Bestie des Rassismus zu töten, müssen wir alle zusammenstehen und gemeinsam handeln."