Sinan Kurt schaffte beim FC Bayern und Hertha BSC nicht den Durchbruch
Sinan Kurt schaffte beim FC Bayern und Hertha BSC nicht den Durchbruch © Imago
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München - Sinan Kurt galt einst als großes Versprechen des deutschen Fußballs. Nun ist er seit über einem Jahr ohne Verein - setzt aber zumindest mal wieder ein Signal.

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Die Karriere von Sinan Kurt: Sie ist in den vergangenen Jahren ganz anders verlaufen als erhofft und erwartet - nun gibt es aber zumindest mal wieder ein fußballerisches Lebenszeichen des einstigen Toptalents.

Im Sommer 2014 wechselte der damals gerade 18-Jährige mit großen Vorschusslorbeeren von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern. Eineinhalb Jahre später ging es weiter zu Hertha BSC, doch auch in Berlin fand Kurt in insgesamt zwei Jahren nicht sein Glück.

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Kurt ohne Vertrag - aber als Torschütze

"Es ist kein Geheimnis, dass ich mit dem Trainer in Berlin kein gutes Verhältnis hatte", sagte Kurt später in der Sport Bild über den damaligen Hertha-Coach Pál Dárdai, der Ungar habe ihm "den Spaß am Fußball genommen".

Sechs Jahre später steht der inzwischen 24-Jährige nun seit über einem Jahr ohne Verein da, nachdem sein Vertrag beim österreichischen Zweitligisten WSG Tirol ausgelaufen war.

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Nun sorgte Kurt aber zumindest mal wieder für ein positives Signal: Der Offensivakteur ist derzeit als Gastspieler beim SV Straelen mit dabei - und erzielte für den Regionalligisten im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten VVV Venlo den Siegtreffer beim 1:0-Erfolg.

Kurt hofft noch auf große Karriere

Den Traum von der großen Karriere hat Kurt ohnehin noch nicht aufgegeben.

Nachdem sein Vertrag in Österreich im Sommer 2019 ausgelaufen war, betonte er im Oktober bei der Bild: "Für mich gibt's nur Fußball. Ich habe so viel investiert, meine halbe Jugend dafür geopfert. Ich denke nicht ans Ende."

Vielleicht war sein Treffer für den SV Straelen ja der erste Schritt zurück in die richtige Richtung.