Die Schweizer Bundesanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren gegen Gianni Infantino
Die Schweizer Bundesanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren gegen Gianni Infantino © Imago
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Bei der FIFA herrscht weiter Unverständnis über das Strafverfahren gegen Gianni Infantino. Der Weltverband bangt um seinen Ruf.

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Der Fußball-Weltverband FIFA sieht sich nach der Eröffnung des Strafverfahrens gegen Präsident Gianni Infantino weiter in der Opferrolle und bangt um seinen Ruf.

"Das alles ist nicht richtig, es ist grotesk und unfair", sagte am Montag der stellvertretende Generalsekretär (Administration) Alasdair Bell: "Leider existiert nun dieses Verfahren, das der FIFA und dem Präsidenten Schaden zufügt."

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Am Donnerstag hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Infantino eröffnet. In der Schweiz ist der 50-Jährige in eine Justizaffäre um den scheidenden Bundesanwalt Michael Lauber verwickelt.

Lauber hat seinen Rücktritt für Ende Januar 2021 eingereicht. Die FIFA sei aber "der Überzeugung, dass es nie wieder eine Verurteilung eines FIFA-Präsidenten geben wird".

Ethikkommission entscheidet über Konsequenzen für Infantino

Ob es für Infantino Konsequenzen seitens der FIFA geben wird, muss die formal unabhängige Ethikkommission entscheiden.

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"Sie muss sich die Situation anschauen und über eine Suspendierung nachdenken, sofern es etwas geben sollte, das auffällig ist. Und natürlich würde Gianni Infantino eine solche Entscheidung akzeptieren", so die Auffassung von Bell.

Die Ethikkommission wird selbst bei der Einleitung von Untersuchungen diese aber nicht öffentlich bekannt geben.