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Für Jürgen Klopp ist Pep Guardiola der beste Trainer der Welt - einer seiner ehemaligen Spieler hat da eine ganz andere Meinung.

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Jürgen Klopp hat dem Gewinn der englischen Meisterschaft ein historisches Kunststück vollbracht, das es beim FC Liverpool seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hat. 

Wenn es nach Neven Subotic geht, dann gibt es für den Erfolgstrainer daher nur noch einen logischen Schritt auf der Karriere-Leiter: "Jürgen Klopp sollte irgendwann Bundestrainer werden, ganz unbedingt – und dann mit Deutschland die WM gewinnen." Weiter sagte der Verteidiger von Union Berlin, der am Sonntag im CHECK24 Doppelpass zugeschaltet sein wird: "Was den Erfolg betrifft, geht dann definitiv nichts mehr, auch nicht für Kloppo." 

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Der CHECK24 Doppelpass mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und Neven Subotic am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Im Interview mit der Bild hatte Klopp am Samstag klar gestellt, dass er sich derzeit nicht mit dem Bundestrainer-Job befasse - und preis gegeben: "Für mich ist Pep Guardiola der beste Trainer der Welt. Und das ist vielleicht auch nicht richtig, weil ich viele gar nicht kenne. Aber von denen, die ich kenne, ist er der Beste."

Subotic sieht das anders - und er kennt den 53 Jahre alten Meistertrainer aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund ja auch sehr gut. Auch Jahre nach der Zusammenarbeit beim BVB ist der 31-Jährige noch hellauf von seinem Ex-Coach begeistert. Klopp sei der "ganzheitlichste und auch der einflussreichste Trainer. Ich kenne keinen anderen, der einen solchen Einfluss auf den gesamten Fußball genommen hat, auf der sportlichen wie auf der menschlichen Ebene." 

Auch das ist Klopps Heldentat

In der vergangenen Saison hatte Klopp die Reds zum Triumph in der Champions League geführt, ehe er nun den heiß ersehnten Meistertitel klar machte. 

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"Liverpool hat auch durch die Person Jürgen Klopp neue Leute eingeladen, sich für den Fußball zu begeistern. Und das ist auch eine Heldentat", urteilte Subotic, der mit Union souverän die Klasse in der Bundesliga gehalten hatte. "In dieser Idee, die Jürgen Klopp mit seinem Team lebt und die über die europäische Sportkultur hinausgeht, steckt enorm viel Hoffnung drin", machte der Abwehrspieler klar. 

Allerdings schränkte Subotic auch ein: Wäre Liverpools Aufstieg bis an die Spitze des europäischen Fußballs ein Kinofilm, wäre die Geschichte nun an ihrem Höhepunkt: "Sie ist an ihr Ende gekommen." 

Klopp selbst hat zwar noch viel vor mit Liverpool. Aber vielleicht ist ja trotzdem irgendwie noch ein Grund mehr für den nächsten Schritt als Bundestrainer.