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Dedryck Boyata sorgte mit einem vermeintlichen Kuss auf die Wange seines Mitspielers für Aufsehen. Nun rechtfertigt sich der Hertha-Spieler mit einer Erklärung.

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Dedryck Boyata hat sich nach seinem viel diskutierten Jubel beim Sieg von Hertha BSC gegen die TSG Hoffenheim zu Wort gemeldet. 

Der Innenverteidiger des Hauptstadt-Klubs erklärte auf Instagram, dass er seinen Mitspieler Marko Grujic nach einem Hertha-Tor nicht auf die Wange geküsst habe. 

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Vielmehr habe er seinem Kollegen taktische Anweisungen ins Ohr geflüstert. "Ich habe Marko Grujic eine Standardsituation erklärt, eine Ecke", schrieb der 29-Jährige. "Es war kein Küssen oder Jubeln oder was auch immer behauptet wurde."

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Was war genau passiert? Nach einem Eigentor des Hoffenheimers Kevin Akpoguma (58.) wurde zunächst Grujic von von Boyata offensichtlich auf die Wange geküsst. Nur wenige Augenblicke später (60.) tätschelte Matheus Cunha dann Vedad Ibisevic bei dessen Treffer den verschwitzten Kopf und nahm den Kapitän von hinten in den Arm. 

Gleich mehrfach sorgten die Spieler der Alten Dame mit ihren Jubel-Szenen für Aufsehen. SPORT1-Experte Marcel Reif verurteilte die Aktion, aber vor allem den Instagram-Post Boyatas im CHECK24 Doppelpass scharf: "Es wird immer auch um den Umgang mit manchen Dingen gehen. Das (Boyatas Erklärung) ist Wasser auf die Mühlen genau jener Leute, die unsachlich über den Fußball diskutieren." Die Ausrede nahm Reif dem Hertha-Profi nicht ab. 

"Das ist nicht gut. Das sind genau die Dinge, die es nicht gebraucht hat gestern", erklärte Reif. Die Jubel-Aktion wollte der ehemalige TV-Kommentator nicht zu hoch hängen: "Aber danach nachzulegen, ist das Schlechteste was man machen kann."