Fritz Keller ist seit September 2019 Präsident des DFB
Fritz Keller ist seit September 2019 Präsident des DFB © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Das Thema lässt den Deutschen Fußball-Bund nicht los: Die Sommermärchen-Affäre kommt nach Antrag von Fritz Keller wieder auf die Agenda des DFB-Präsidiums.

Anzeige

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Sommermärchen-Affäre noch einmal näher beleuchten.

Das Präsidium stimmte am Freitag dem Antrag von Verbandsboss Fritz Keller zu, wonach "konkret die DFB-internen Umstände, Abläufe und Prozesse rund um die zurückliegende Aufklärungsphase" untersucht werden sollen. Dies sei ein "wichtiger Schritt seitens des DFB, weitere Erkenntnisse zu sammeln und damit auch seiner Verpflichtung als geschädigte Partei alles zu einer weiteren Aufklärung beizutragen". 

Anzeige
Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Flick, mehr als nur ein Trainer
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    RB dreht torreiche Partie in Köln
  • Fußball / Bundesliga
    3
    Fußball / Bundesliga
    Coutinho "hat Willen, zu bleiben"
  • US-Sport / NBA
    4
    US-Sport / NBA
    Popovich attackiert "Zerstörer" Trump
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Dann könnte Bayern Meister werden

Der Sommermärchen-Prozess in der Schweiz unter anderem gegen die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach ist wegen der Coronakrise bis zum 27. April ausgesetzt, es wird damit wegen der Verjährung keinen Urteilsspruch geben. Der DFB trat im Prozess als Privatkläger auf. 

Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE 

"Es ist höchst unbefriedigend, ja frustrierend, dass wir noch immer kein abschließendes Bild rund um die infrage stehenden Abläufe der WM 2006 haben. Damit will ich mich nicht abfinden", sagte Keller: "Wir als Verband können niemanden zwingen, sein Wissen mit uns zu teilen. Aber wir haben die Pflicht, und es ist mir ein persönliches Anliegen, innerhalb unserer Möglichkeiten alles für eine Aufklärung zu unternehmen."