Max Hartung hatte sich bis auf Platz zwei der Fecht-Weltrangliste vorgearbeitet, bevor Olympia abgesagt wurde
Max Hartung hatte sich bis auf Platz zwei der Fecht-Weltrangliste vorgearbeitet, bevor Olympia abgesagt wurde © Getty Images
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Max Hartung ist mit den Plänen für ein Comeback der Bundesliga nicht einverstanden. Die Regeln müssten für alle Sportarten gleich sein.

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Max Hartung, Präsident des Vereins Athleten Deutschland, spricht sich in der Coronakrise gegen eine Sonderbehandlung der Fußball-Bundesliga aus.

"Bezüglich einer schrittweisen Öffnung des Sports würde ich mir wünschen, dass wir Regeln aufstellen, die für alle gelten", sagte Hartung dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Für problematisch hielte ich es, wenn Regeln, im Besonderen zur Quarantäne, als Sonderregeln nur für den Fußball gelten." 

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Bei einem positiven Corona-Fall im Teamumfeld soll keine automatische Meldung an die Presse erfolgen, nur der Betroffene soll sofort isoliert und dessen Kontaktpersonen getestet werden, allerdings wird nicht automatisch die gesamte Mannschaft unter Quarantäne gestellt. Das sieht das Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu möglichen Geisterspielen vor. Über mögliche Gruppenquarantänen entscheiden die jeweiligen Gesundheitsämter. 

"Ich finde nicht, dass es sinnvoll ist, die Bestimmungen aufzuweichen", sagte Hartung: "Wir sind noch am Anfang der Pandemie, und daher finde ich es wichtig, dass die Gesellschaft solidarisch wie ein Team zusammenarbeitet, um die Fallzahlen niedrig zu halten." Dabei geht es Hartung auch um die Signalwirkung, die vom Fußball ausgeht. "Zuerst und sehr vorsichtig sollten Sportarten mit geringem Infektionsrisiko wieder aufgenommen werden", sagte er.