Oliver Bierhoff zählt das deutsche Team nicht zu den Titelanwärtern
Oliver Bierhoff spricht über die Zukunft des Fußballs in Corona-Zeiten © Getty Images
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München - Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff spricht über die Coronakrise und zeichnet düsteres Bild für die Zukunft des Fußballs - es gibt aber auch eine Chance.

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Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff rechnet mit großen Einschnitten für den Profifußball aufgrund der Coronakrise.

"Die Preise werden sinken. Ein Spieler am Ende des Vertrags wie Mario Götze zum Beispiel wird nicht mehr die bisherigen Beträge erhalten. Bisher wollte man im Fußball immer mehr. Jeder überlegte, wie man immer mehr verdienen kann. Gier galt als oberstes Prinzip. Am Schluss explodiert das System", sagte Bierhoff im Interview mit der Gazzetta dello Sport.

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Der 51-Jährige betonte, dass man "auf einem niedrigeren Niveau neu starten" werde.

"Man wird froh sein, dass man überhaupt eine Arbeit hat, dass man arbeiten gehen kann. Das wird ein neues Glück sein", sagte Bierhoff und ergänzte: "Jetzt wird es überall weniger Geld geben. Das betrifft die Fernsehkonzerne, die Sponsoren und die Fans, die für anderes ihr Geld ausgeben müssen".