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Medienberichten zufolge soll die DFL ihre Vereine um Zurückhaltung in der Debatte um die Wiederaufnahme von Spielen in absehbarer Zukunft gebeten haben.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Vereine der 1. und 2. Bundesliga offenbar in mehreren Briefen gebeten, sich bei der Debatte um die Wiederaufnahme von Spielen auch ohne Zuschauer in absehbarer Zukunft zurückzuhalten.

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Seifert soll "die Vielstimmigkeit" der Klubs kritisiert haben

Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe.

Die Erstligisten seien vom Aufsichtsratsvorsitzenden der DFL GmbH, dem Schalker Finanzvorstand Peter Peters, angeschrieben worden, die Klubs der 2. Liga vom DFL-Vizepräsidenten Steffen Schneekloth, Klubboss von Holstein Kiel.

Zudem habe DFL-Vorstand Christian Seifert "die Vielstimmigkeit" in einem Schreiben an alle 36 Profivereine kritisiert und diese "indirekt auf eine Linie" eingeschworen, berichtete die FAZ weiter.

Das Blatt zitierte weiter ein namentlich nicht genanntes Vorstandsmitglied eines Erstligisten, wonach sich in der Diskussion um die Bedingungen einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs "einige als Wichtigtuer hervorgetan" hätten: "So eine Kakofonie ist kontraproduktiv für das Ziel von allen. Es gibt einige, die in der Blase hocken und keine Sensibilität haben für die realen Probleme, die im Vordergrund stehen."

DFL-Mitgliederversammlung am 23. April

Hintergrund der Aufforderung an die DFL-Mitglieder sei nicht zuletzt die für Mittwoch angesetzte Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer, in der es um erste Lockerungen der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus geht.

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Am 23. April wollen die 36 Profiklubs das weitere Vorgehen bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung beraten. Das erklärte Ziel ist, die Saison bis zum 30. Juni abzuschließen, aller Voraussicht nach ist dies wenn überhaupt nur vor leeren Rängen möglich. Der Ball in der 1. und 2. Bundesliga ruht mindestens bis zum 30. April.