Ivan Klasnic' letzte Profi-Station war 2013 Mainz 05
Ivan Klasnic' letzte Profi-Station war 2013 Mainz 05 © Getty Images
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Für Ivan Klasnic ist die Gefahr des Coronavirus besonders hoch. Der frühere Werder-Stürmer zählt zu den Risikopatienten. Nun lebt er in ständiger Sorge.

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Weltweit beeinflusst das Coronavirus den Alltag der Menschen. Experten empfehlen seit Tagen, soziale Kontakte zu meiden, um sich nicht anzustecken. 

Für den früheren Bundesligaspieler Ivan Klasnic ist das besonders wichtig. Der ehemalige Stürmer von Werder Bremen zählt zu den sogenannten Riskopatienten, für die eine Infizierung lebensbedrohlich sein könnte.

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"Angst habe ich natürlich", gibt Klasnic im Interview mit t-online.de zu, "aber ich versuche, diese Angst einzudämmen, indem ich Leute meide."

Menschenmassen umgeht der Kroate, bleibt vorwiegend zu Hause im eigenen Haus und Garten. Selbst Familienmitglieder kann er derzeit nicht sehen.  

Der gebürtige Hamburger hat seit 2007 mit Nierenproblemen zu kämpfen und musste sich bereits drei Nierentransplantationen unterziehen.

"Ich gelte als Risikopatient, also bin ich besonders gefährdet. Mein Immunsystem ist nicht so gut", sagt Klasnic und schildert seine Vorsichtsmaßnahmen wegen der Corona-Gefahr: "Ich lasse keine fremden Menschen in mein Haus."

Klasnic: "Nehmen das zu locker"

Aus Sicht des kroatischen Ex-Nationalspielers sind viele Menschen trotz Ausgangsbeschränkungen und weiterer Vorgaben der Landesregierungen noch immer zu nachlässig im Umgang mit dem Virus.

"Manche Menschen nehmen das Thema noch zu locker", findet Klasnic, "das wird so sein, bis jemand aus dem direkten Umfeld dieser Menschen infiziert ist. Doch wenn man das Thema erst dann ernst nimmt, wird es schon zu spät sein."

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Klasnic vermisst den Fußball

Die Ausbreitung des Coronavirus legt aktuell nicht nur das gesellschaftliche Leben lahm, auch die Sport-Welt steht still. 

Wann der Ball wieder rollt, ist aktuell schwer zu prognostizieren. Dem Double-Sieger mit Bremen von 2004 fehlt das runde Leder. "Wenn man Fußball gespielt hat und ihn liebt, vermisst man den Sport, den man auch am liebsten schaut", gesteht Klasnic. 

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Unterkriegen lassen will der 40-Jährige sich nicht: "Der Fußball kommt bald wieder, darauf freue ich mich jetzt schon. Bis dahin gibt es genug Highlights von früher, die man sich anschauen kann."