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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin spricht über die Verschiebung der Europameisterschaft und deren Folgen. Außerdem dementiert er Berichte über UEFA-Forderungen.

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin rechnet aufgrund der Verschiebung der EURO ins Jahr 2021 mit erheblichen finanziellen Einbußen für die Europäische Fußball-Union.

"Klar ist, dass die UEFA durch die Austragung der EM im kommenden Jahr Hunderte Millionen Euro verlieren wird", sagte der Slowene in der Welt am Sonntag: "Die EM ist unser Aushängeschild und sie ist in jeder Vier-Jahres-Periode die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle. Daher ist klar: Wir haben das größte Opfer gebracht."

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Ceferin dementiert Berichte über Entschädigungsforderung

Nachdem im Zuge der Coronavirus-Pandemie der Spielbetrieb in fast allen europäischen Ligen zum Erliegen gekommen war, entschied sich die UEFA in einer Konferenz mit Vertretern aller 55 Mitgliedsverbände, der nationalen Ligen sowie der Europäischen Clubvereinigung ECA am vergangenen Dienstag, die EM 2020 um ein Jahr zu verschieben.

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Damit wird den Ligen die Möglichkeit eingeräumt, die aktuelle Saison zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden - falls der Spielbetrieb überhaupt wieder startet.

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Ceferin dementierte Meldungen, wonach die UEFA von Ligen und Klubs eine Entschädigung in Höhe von 300 Millionen Euro verlangt habe. "Man hat uns versprochen, sich solidarisch mit uns zu zeigen, wenn es nötig ist. Das war alles, und das reicht für den Moment", sagte der 52-Jährige.

Die UEFA habe Reserven in Höhe von 575 Millionen Euro, die man für die Bewältigung der finanziellen Ausfälle nutzen werde.