DFB-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg spricht über Bezahlung im Frauen-Fußball.
DFB-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg spricht über Bezahlung im Frauen-Fußball. © Getty Images
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Dass Männer und Frauen im Fußball unterschiedlich viel verdienen, ist kein Geheimnis. Bundestrainerin Voss-Tecklenburg erklärt, wo die Probleme liegen.

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Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sieht Millionengagen wie in den USA für deutsche Fußballerinnen noch als unrealistisch an. 

"Ich kann mir aktuell noch nicht vorstellen, dass wir bald den Status wie dort erreichen, dass unsere Nationalspielerinnen in Deutschland drei bis fünf Millionen Euro verdienen, weil sie tolle Sponsoren haben, in jede zweite Talkshow eingeladen werden, Heldinnen sind und derart Einfluss auf gesellschaftliche Themen nehmen können", sagte die 52-Jährige im Interview mit dem SID.

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Fußball sei "in Europa lange Zeit nur als Männersport assoziiert" gewesen, ganz anders im Land des Rekordweltmeisters USA, "deswegen ist die Situation dort nicht mit unserer vergleichbar".

Rapinoe fordert "Equal Pay"

Vor "Equal Pay", wie es die US-Stars um Megan Rapinoe fordern, stehe daher in Deutschland noch das Ziel "Equal Play", also "dass alle Mädchen, die Fußball spielen wollen, auch die Möglichkeiten dazu haben".

Dazu wünscht sich die Fußballlehrerin eine Verbesserung der gesellschaftlichen Haltung zum Frauenfußball.

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Schließlich transportiere der vorbildliche Werte: "Viele negative Begleiterscheinungen des Fußballs gibt es bei uns nicht. Wir spielen einfach ehrlichen, leidenschaftlichen Fußball."