DFB-Vizepräsident Rainer Koch muss kein Verfahren der Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes fürchten
DFB-Vizepräsident Rainer Koch muss kein Verfahren der Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes fürchten © Getty Images
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Dem DFB-Vizepräsident Rainer Koch bleibt ein Verfahren der Ethikkommission erspart. Auch Präsident Fritz Keller äußert sich dazu.

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Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird kein Verfahren gegen DFB-Vizepräsident Rainer Koch einleiten.

Die unabhängige Kommission bezeichnete insbesondere den im September erhobenen Vorwurf, Koch habe im Vorfeld des DFB-Bundesjugendtags 2016 unlauteren Druck ausgeübt, als "nicht begründet".

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Der Jugendausschuss-Vorsitzende Christian Pothe hatte die Anschuldigungen unmittelbar vor dem Bundestag in Frankfurt/Main erhoben.

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Koch soll laut Anzeige "durch Drohung mit finanziellen Nachteilen" die Wahlen zum DFB-Jugendausschuss beeinflusst haben.

Die Ethikkommission kam laut Mitteilung in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass gegenüber dem Kandidaten Andreas Kupper vom Berliner Fußballverband "eine unmittelbare Einflussnahme (Drohung) nicht erfolgt ist." Auch in vorgelegten E-Mails habe Koch keine Drohungen formuliert, sondern um "Konsens-Lösungen" geworben.

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Bei einem zweiten Vorwurf stellte die Kommission indes fest, dass Koch im April 2014 als Vorsitzender des Bayrischen Fußballverbandes "massiv Einfluss auf die Wahl einer Beauftragten für den Mädchen- und Frauenfußball im Fußball-Kreis Donau genommen und dadurch möglicherweise persönliche Verletzungen hervorgerufen" habe.

Auch in diesem Fall wird es "nach Abwägung aller Umstände" kein Verfahren geben.

DFB-Präsident Fritz Keller begrüßte laut DFB-Mitteilung, "dass die unabhängige Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes diese Angelegenheit gründlich geprüft hat und zu dem klaren Ergebnis gekommen ist, kein Verfahren gegen Rainer Koch einzuleiten."