Benedikt Höwedes mit klaren Worten zu Rassismus im Fußball.
Benedikt Höwedes wünscht sich eine deutsche Megan Rapinoe © Getty Images
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Mit ihren Protesten sorgen Megan Rapinoe und Colin Kaepernick in den USA für Aufsehen. Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes wünscht sich dies auch für Deutschland.

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Der deutsche Sport und seine Protagonisten sollten kommende Großereignisse wie die Fußball-EM und die Olympischen Spiele 2020 nutzen, um "auf die Probleme dieser Welt aufmerksam" zu machen.

Das schrieb der frühere Fußball-Nationalspieler Benedikt Höwedes in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de: "Eine deutsche Rapinoe oder ein deutscher Kaepernick, das ist es, was ich mir wünsche."

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US-Nationalspielerin Megan Rapinoe weigert sich seit Jahren, die US-Hymne mitzusingen, und boykottierte nach dem Sieg im Finale der Fußball-WM in Frankreich die Einladung von Präsident Donald Trump ins Weiße Haus.

Höwedes: Sportler sollen protestieren

Football-Quarterback Kaepernick kniete aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt beim Abspielen der US-Hymne vor den NFL-Spielen. Der Sport, "allen voran der Fußball", sei für solche Zeichen "der perfekte Ausgangspunkt", schrieb Höwedes. 

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Auch deutsche Sportlerinnen und Sportler sollten seiner Meinung nach "ins Rampenlicht treten" und auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen: "Probleme, die größer und wichtiger sind als der Sport. Sei es durch Protest oder starke Aktionen."

Fußballer und andere Athleten "haben Macht, Macht die genutzt werden muss", schrieb der Weltmeister von 2014: "Wir müssen Aufmerksamkeit schaffen."