Der Deutsche Fußball-Bund bekommt Konkurrenz
Der Deutsche Fußball-Bund bekommt Konkurrenz © Getty Images
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Konkurrenz für den Deutschen Fußball-Bund. In Leipzig gründet sich ein alternativer Fußballverband, der den Spiel- und Turnierbetrieb neu organisieren will.

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Mit diesem Gegenwind hätte der DFB wohl nicht gerechnet.

In Leipzig hat sich im letzten Jahr ein neuer Fußball-Verband gegründet. Dort, wo die Geschichte des DFB 1900 ihren Anfang nahm, gibt es nun die "Confederation of Football" - CoF.

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Die Vereinigung sieht sich selbst als eigenständiger und unabhängiger Verband, wie Präsident René Jacobi gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte.

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"Tatsächlicher Wettbewerb" soll geschaffen werden

"Die meisten Menschen haben bei der Hoffnung auf Veränderungen im bisherigen System des DFB einfach resigniert aufgegeben. Da wir in einer Leistungsgesellschaft leben, erscheint es aus unserer Sicht auch unnatürlich, dass ausgerechnet Sportverbände, welche Leistungen im sportlichen Bereich fördern sollen, selbst vollkommen konkurrenzlos agieren können", so Jacobi.

Demnach wollen die Verantwortlichen des CoF "tatsächlichen Wettbewerb" auf Verbandsebene schaffen.

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Der Fußballverband der Stadt Leipzig (FVSL), der für die Durchführung des Spiel- und Turnierbetriebs in der Region zuständig, und unter dem Dach des DFB organisiert ist, hat mit einem Rundschrieben auf die neue Situation reagiert.

Sportgerichtsverfahren droht

Darin werden alle Mannschaften, die Mitglied des FVSL sind, darauf hingewiesen, dass eine Teilnahme an alternativen Spielbetrieben genehmigungspflichtig ist. Dies gelte auch für Freundschaftsspiele.

Wer sich die geforderte Genehmigung nicht einholt, der muss laut dem Fußballverband der Stadt Leipzig mit einem Sportgerichtsverfahren rechnen. Dies betrifft derzeit mehr als 18.000 Mitglieder in über 80 Vereinen.