FIFA-Präsident Gianni Infantino
Gianni Infantino soll am 5. Juni in Paris in seinem Amt bestätigt werden © Getty Images
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Das Verhältnis zwischen der FIFA und der UEFA ist seit Jahren angespannt. Beim UEFA-Kongress in Rom fordert FIFA-Boss Infantino mehr Kooperationsbereitschaft.

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FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) zumindest zwischen den Zeilen zur Kooperation aufgefordert.

"Der Fußball ist global und verdient es, global entwickelt zu werden", sagte der Schweizer Weltverbands-Boss während seiner Rede beim UEFA-Kongress in Rom: "Dafür müssen wir zusammenarbeiten, miteinander reden und diskutieren. So sehe ich uns alle auf dem Weg nach vorne."

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Infantino wird seit Monaten aus den Reihen der UEFA kritisiert. Seine Pläne, die Klub-WM aufzustocken, eine globale Nations League einzuführen, beide Wettbewerbe für eine Milliardensumme zu verkaufen und schon die WM 2022 in Katar mit 48 Mannschaften zu spielen, stoßen auf wenig Gegenliebe.

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin gilt als einer der größten Kritiker des 48-Jährigen, der vor seinem Aufstieg in die FIFA UEFA-Generalsekretär war.

Infantino lobt Verbesserung der Ligen

"Indem wir der FIFA sagen, dass wir nicht einverstanden sind mit den aktuellen Vorschlägen, zeigen wir ihr und dem Fußball, den wir lieben und den wir schützen müssen, unseren Respekt", sagte Ceferin während seiner Rede: "Und wir hoffen, dass auch die FIFA uns ihren Respekt zeigen wird, indem sie unsere Meinung anhört. Die UEFA und der europäischen Fußball verdienen es, respektiert zu werden."

Infantino äußerte beim Blick zurück auf seine Zeit bei der UEFA: "Alle europäischen Ligen und Vereine wurden besser und besser. Was wir jetzt machen müssen, ist uns von der UEFA zur FIFA zu bewegen, um diesen Erfolg auf die Fußball-Welt zu übertragen." 

Beim Weltverband habe er das Glück, "eine Organisation zu leiten, die solide und robust aufgestellt ist, die Rekordeinnahmen erzielt, rekordverdächtige Entwicklungsprogramme und Reserven hat. Wir möchten auf diesem Weg bleiben und den Fußball entwickeln."