Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert die deutschen Schiri-Bosse
Manuel Gräfe darf in der 2. Liga ran - auch nach seiner scharfen Kritik © Getty Images

Vorerst keine negativen Folgen: Trotz seiner scharfen Kritik am Schiedsrichterwesen in der Bundesliga wird Manuel Gräfe am nächsten Spieltag eine Partie leiten.

Für Manuel Gräfe hat die harsche Kritik am Schiedsrichterwesen in der Bundesliga vorerst keine negativen Folgen.

Der 43 Jahre alte Berliner Referee wurde vom Schiedsrichter-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit der Leitung des Zweitliga-Kellerduells zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Ingolstadt am Freitag (18.30 Uhr) betraut.

Gräfe hatte am vergangenen Wochenende in einem Zeitungs-Interview die früheren Schiedsrichter-Chefs Herbert Fandel und Hellmut Krug scharf angegriffen und ihnen unter anderem gezielte Bevorzugung unterstellt.

Zudem hatte Gräfe gegen seinen Kollegen Felix Zwayer gewettert. Krug hatte die Aussagen als "unverzeihlich und nicht akzeptabel" bewertet.

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hatte Gräfes Verhalten ebenfalls missbilligt und ein klärendes Gespräch angekündigt.