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Nach Cristiano Ronaldo und Jose Mourinho geraten weitere Star-Klienten des portugiesischen Beraters Jorge Mendes ins Visier der spanischen Justiz.

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Die portugiesische Beraterfirma Gestifute von Top-Agent Jorge Mendes bekommt immer mehr Ärger mit der spanischen Justiz.

Mit James Rodriguez (Real Madrid), Diego Costa (FC Chelsea), Filipe Luis (Atletico Madrid) und Jackson Martinez (Guangzhou Evergrande) sind offenbar vier weitere Fußball-Stars, die von Mendes beraten werden, wegen möglichen Steuerbetrugs ins Visier der Madrider Staatsanwaltschaft geraten.

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Das berichten die Zeitungen El Confidencial und AS. Demnach laufen Untersuchungen gegen die Spieler, die bis auf Costa und Martinez (ehemals Atletico Madrid) noch auf der iberischen Halbinsel angestellt sind. 

Mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Goalgetter Radamel Falcao (AS Monaco) sowie Star-Coach Jose Mourinho (Manchester United) waren zuletzt drei Klienten von Mendes angeklagt worden.

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Die höchste Summe an Steuern (rund 14,7 Millionen Euro) soll Ronaldo hinterzogen haben - über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland. Dem Ausnahmekönner droht laut spanischen Medien deshalb eine mindestens siebenjährige Haftstrafe.

Nach der Anklage will Ronaldo Real offenbar gar verlassen. Die Königlichen versuchen derweil alles, um ihren Superstar zu halten.

Der 32-Jährige muss am 31. Juli vor der ersten Kammer seines Wohnortes Pozuela de Alarcon, 15 Kilometer westlich von Madrid, Stellung zu den Vorwürfen nehmen.

Bislang bestreitet Ronaldo die Anschuldigungen. Beim spanischen Hauptstadtklub ist der Portugiese noch vertraglich bis 2021 gebunden.