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Sebastian Kehl erzählt, wie er den skandalumwitterten Weltmeister Kevin Großkreutz unterstützt hat. Hilfe für Jung-Profis von erfahrenen Spielern hält er für wichtig.

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Sebastian Kehl hat erklärt, wie er seinen ehemaligen Mitspieler Kevin Großkreutz nach seinem Rauswurf beim Zweitliga-Aufsteiger VfB Stuttgart unterstützt hat.

Der frühere Kapitän von Borussia Dortmund sagte im Interview mit der Welt: "Ich habe lange mit Kevin zusammengespielt und habe gespürt, dass er Hilfe benötigt. Wir haben uns öfter ausgetauscht und die Dinge offen analysiert."

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Großkreutz wurde vom VfB nach einer ausufernden Partynacht Anfang März freigestellt, was der Karriere des Ur-Dortmunders einen mächtigen Tiefschlag verpasste.

Kehl meinte zu den Vorfällen: "Kevin hat sicher auch Fehler gemacht. Grundsätzlich halte ich es für wichtig, gerade in persönlich schwierigen Zeiten zu den Menschen zu stehen und für sie da zu sein – und nicht nur dann, wenn sie mit einem Pokal durch die Stadt fahren."

Kehl hält Hilfe für junge Profis für wichtig

Dass Großkreutz ab der kommenden Saison bei Absteiger SV Darmstadt 98 wieder auf dem Rasen stehen wird, stimmte Kehl glücklich: "Es freut mich sehr für ihn, dass er mit Darmstadt und Torsten Frings wieder einen Verein bzw. einen Trainer gefunden hat, der ihm noch mal Vertrauen schenkt."

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Vielen jungen Spielern würden Tipps und Orientierungshilfen der erfahrenen Kollegen helfen, meinte Kehl.

"Ich bin einfach überzeugt davon, dass in dieser stark und schnell wachsenden Welt des Fußballs die Spieler und auch ihre Eltern in verschiedenen Karrierephasen teilweise schlecht auf Dinge vorbereitet werden oder schlichtweg überfordert sind. Da kann die Hilfe ehemaliger und erfahrener Spieler als Mentoren einen deutlichen Mehrwert leisten."