Lesedauer: 2 Minuten

Mertes 96-Freunde und Clemens' Werderaner geizen beim gemeinsamen Benefizspiel nicht mit Toren. Neben Alt-Stars trifft ein vielversprechendes Brüderpaar

Anzeige

Das Benefizspiel zwischen Per Mertesacker und Clemens Fritz wird zum Torfestival. Am Ende trennen sich beiden Mannschaften 7:7.

Per Mertesacker konnte für seine 96-Freunde viele ehemalige Mitspieler gewinnen. So liefen unter anderem Steven Cherundolo, Altin Lala, Jörg Sievers, Christoph Dabrowski, Christian Schulz und Michael Tarnat auf. Aus dem aktuellen Profi-Kader der 96er war Niclas Füllkrug dabei.

Anzeige

Marin trifft für Werderaner

Clemens Fritz konnte unter anderem  Tim Wiese, Tim Borowski, Patrick Owomoyela, Oliver Pocher, Elton und die Eggestein-Brüder für seine Werderaner gewinnen.

Bei sommerlichen Temperaturen im Eilenriedestadion in Hannover vor über 4400 Zuschauern begeistern beide Mannschaften mit spektakulären Treffern.

Mertes 96-Freunde hatten den besseren Start, gingen schon in der sechsten Minute durch Nebojsa Krupnikovic in Front. Doch Clemens' Werderaner konterten per Doppelschlag durch den aktuellen Werder-Profi Maximilian Eggestein (21.) und Griechenland-Legionär Marko Marin (34.) zum 2:1. Damit ging es auch in die Pause.

Eggestein trifft dreifach

Die zweite Hälfte sollte zum Torfestival werden. Thomas Brdaric machte mit seinem Ausgleich für die Merte-Elf den Anfang (46.). Mike Hanke brachte die 96er wieder in Führung (59.), Ivan Klasnic glich umgehend aus (62.). Dann zog die Mertesacker-Elf durch einen Treffer von Niclas Füllkrug (66.) und einen Doppelpack von Babacar N'diaye (70., 73.) auf 6:3 davon.

Die Fritz-Elf kam aber doch noch zurück. Johannes Eggestein verkürzte per Doppelpack (77., 83.) auf 6:5, ehe ein Eigentor der Fritz-Elf vermeintlich für die Vorentscheidung sorgte (84.) Tim Wiese sah dabei schlecht aus.

Doch Clemens' Werderaner packten doch noch den Ausgleich. Niederlande-Legionär Tom Trybull (86.) traf zum 7:6, Johannes Eggestein sorgte eine Minute vor Schluss mit seinem dritten Treffer für den 7:7-Endstand.

In den letzten Minuten durfte sogar noch der Schiedsrichterassistent auf dem Feld betätigen. Ivan Klasnic tauschte mit ihm kurzerhand die Trikots.