Flyeralarm-Boss Thorsten Fischer beendet sein Engagement beim DFB
Flyeralarm-Boss Thorsten Fischer beendet sein Engagement beim DFB © Imago
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Ein wichtiger Sponsor beendet nach sieben Jahren sein Engagement beim DFB. Grund dafür sind vermeintliche Fehlentscheidungen gegen die Würzburger Kickers.

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Die Würzburger Kickers hadern in dieser Saison immer wieder mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen.

Auch beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg sah sich das Tabellenschlusslicht der 2. Liga einmal mehr im Nachteil. In der 19. Minute schnappte sich Kickers-Stürmer Ridge Munsy den Ball, nachdem der Nürnberger Lukas Mühl den Ball zu kurz zu seinem Keeper Christian Mathenia zurückköpfte.

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Munsy wurde von Mühl per Notbremse gestoppt, der Club hatte allerdings Glück, dass der Verteidiger für das Foul als letzter Mann mit Gelb davon kam. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Wegen dieser und weiterer vermeintlicher Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern beendet nun ein wichtiger Sponsor (flyeralarm) nach sieben Jahren sein Engagement beim DFB.

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Fischer kündigt Verträge mit DFB

Das gab Gründer Thorsten Fischer, zugleich Aufsichtsratschef bei Würzburg, nach dem Frankenderby bekannt. "Wir sind stolzer Partner und Sponsor des DFB - mit heute gewesen!", teilte er schriftlich mit.

"Nach heute elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen kündige ich auf diesem Wege vorab in mündlicher Form - mit aller Gelassenheit und ohne Emotionen - sämtliche Verträge mit dem DFB. Dies betrifft mein komplettes Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB", teilte Fischer mit. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

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Seine Firma ist unter anderem Namenssponsor der Frauen-Bundesliga. Bereits seit 2013 ist das E-Commerce-Unternehmen zudem Premium-Partner der Frauen-Nationalmannschaft.

"Ich habe den Glauben wie Hoffnung an eine Gleichbehandlung und seriöses Geschäftsgebaren verloren. Seien Sie versichert, dass mir auch bewusst ist, dass unser Team nicht immer die beste Leistung abgerufen wie gezeigt hat. Aber diese krassen, ich sage mittlerweile mutwilligen Fehlentscheidungen gegen uns, lassen uns keine andere Wahl", sagte Fischer weiter.

DFB gibt Fehlentscheidung zu

Bereits bei der 0:1-Niederlage gegen Kiel profitierten die Würzburger Gegner von einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns. Der Witz-Elfmeter war in diesem Fall sogar spielentscheidend. Nur eine Woche zuvor kam es bereits gegen Greuther Fürth zum Schiri-Frust. 

"Wir werden letzte Woche beschissen, ein paar Tage später passiert das gleiche. Das muss mir mal einer erklären", schimpfte Würzburgs Torhüter Hendrik Bonmann bei Sky. Auch Coach Bernhard Trares war erbost: "Das hat doch keinen Sinn mehr! Ich habe das Gefühl, ich bin hier falsch, das ist nicht mehr meine Zeit."

Nach dem Duell zwischen Würzburg und Kiel meldete sich dann sogar der DFB offiziell via Twitter zu Wort und bestätigte, dass es sich um eine falsche Entscheidung des Schiedsrichtergespanns gehandelt hatte.

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