Sulejmani erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich
Sulejmani erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich © FIRO/FIRO/SID
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Hannover 96 behält durch den ersten Derbysieg in Braunschweig seit fast 23 Jahren die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga in Sichtweite.

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Hannover 96 behält durch den ersten Derbysieg in Braunschweig seit fast 23 Jahren die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga in Sichtweite. Das Team von Trainer Kenan Kocak besiegte die Eintracht im 176. Niedersachsenderby nach Rückstand 2:1 (2:1) und hat vorerst vier Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei.

Winterzugang Dong-Won Ji (17.) schlenzte die weiter arg abstiegsbedrohten Braunschweiger in Führung. Per Doppelschlag drehten Valmir Sulejmani (34.) und Marvin Ducksch (36.) die Partie. Der letzte Erfolg beim Lokalrivalen war Hannover im Mai 1998 in der Regionalliga gelungen.

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Im Eintracht-Stadion setzten die Gastgeber gleich das erste Ausrufezeichen, doch Nick Proschwitz (4.) kam nach Zuspiel von Fabio Kaufmann einen Tick zu spät. Überhaupt hatten die Aufsteiger zunächst mehr vom Spiel, was der vom FSV Mainz 05 ausgeliehene Südkoreaner Ji bei seinem Startelfdebüt mit einem unbedrängten Rechtsschuss zum 1:0 ummünzte.

Erst nach etwa einer halben Stunde wachten die Gäste auf und agierten mutiger. Das zahlte sich sofort aus: Jeweils nach Vorarbeit des starken Niklas Hult köpften Sulejmani und Ducksch ein. Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung zusehends intensiver und hitziger, Abschlüsse waren Mangelware.