Der Hamburger SV muss sich in Aue mit einem 3:3 begnügen
Der Hamburger SV muss sich in Aue mit einem 3:3 begnügen © Imago
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Trotz einer Zwei-Tore-Führung muss sich der Hamburger SV in Aue mit einem Remis zufrieden geben. Stadtrivale St. Pauli feiert dagegen einen Heimsieg.

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Der Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga einen überraschenden Dämpfer erlitten. Nach klarer Führung kam die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune bei Erzgebirge Aue nur zu einem 3:3 (3:1). Der HSV bleibt zwar Tabellenführer, eröffnet den Verfolgern VfL Bochum und Holstein Kiel aber die Chance, auf zwei Punkte aufzuschließen. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga)

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Torjäger Simon Terodde (14., 29./Foulelfmeter) und David Kinsombi (22.) trafen für den HSV, der im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen blieb - aber durch die Gegentreffer von Jan Hochscheidt (26.), Clemens Fandrich (50.) und Florian Krüger (61.) letztlich sicher scheinende Punkte verspielte. (Service: SPIELPLAN der 2. Bundesliga)

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Der HSV, von Aue-Trainer Dirk Schuster als "Nonplusultra in der Liga" bezeichnet, war mit Anpfiff sofort präsent und verdiente sich die komfortable Pausenführung. Terodde köpfte beim 1:0 aus wenigen Zentimetern ein, die vorherige Flanke von Bakery Jatta hätte wohl auch ohne Zutun des Mittelstürmers die Linie überschritten.

Nach schöner Vorarbeit von Sonny Kittel erhöhte Kinsombi mit einem scharfen Abschluss, ehe Hochscheidt mit dem ersten Auer Torschuss verkürzte. Terodde mit seinem zehnten Tor im 13. Spiel gegen die Veilchen stellte den alten Abstand vom Punkt wieder her.

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Nach dem Seitenwechsel verlor der HSV aber unerklärlicherweise den Zugriff gegen nun hellwache Gastgeber, die in fast jeder Situation einen Schritt schneller waren.

St. Pauli feiert Heimsieg

Der FC St. Pauli hat im Kampf um den Klassenerhalt einen enorm wichtigen Sieg gefeiert und seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Kellerduell gegen den SV Sandhausen gewann das Team von Trainer Timo Schultz 2:1 (0:0) und setzte sich mit dem vierten Erfolg aus den jüngsten fünf Spielen vom direkten Konkurrenten ab.

Daniel Kyereh (67.) und Guido Burgstaller (71.) sorgten dafür, dass die Gastgeber mit nun 22 Punkten zumindest vorerst vier Zähler vor dem Relegationsplatz liegen. Dort rangiert der SVS, die Mannschaft von Trainer Michael Schiele könnte aber noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Für die Gäste traf Kevin Behrens (74.).

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Die Hamburger startete offensiv in die Partie und hatten früh Vorteile. Nach nur fünf Minuten rettete Alexander Rossipal mit dem Kopf auf der Linie gegen Burgstaller, SVS-Torhüter Stefanos Kapino war bereits geschlagen.

Je länger das Spiel dauerte, umso besser gelang es den Gästen, die Angriffsbemühungen des Gegners zu unterbinden. Eigene Offensivakzente waren jedoch Mangelware. Dagegen durfte sich Sandhausen bei Keeper Kapino bedanken, der kurz vor Ende der ersten Halbzeit stark im Eins-gegen-Eins gegen Omar Marmoush rettete.