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München und Kiel - Nach dem DFB-Pokal-Sieg von Holstein Kiel gegen den FC Bayern ist die Freude bei Ole Werner noch immer groß. Der Trainer richtet den Blick aber auch bereits nach vorne.

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Ole Werner ist auch einen Tag nach der Pokal-Sensation gegen den FC Bayern voll des Lobes für seine Mannschaft: "Das war eine außergewöhnliche Leistung der Jungs, kann ich nur den Hut vor ziehen. Mit ein paar Stunden Abstand haben wir es schon realisiert. Insofern sind wir alle happy", sagte Werner gewohnt nüchtern zu SPORT1.

Und weiter: "Die Spieler begreifen, dass sie etwas besonderes geleistet haben, sie sind logischerweise zu Recht stolz auf ihre Leistung, die sie gezeigt haben."

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Für Werner zählt der Erfolg "zu den größten Erlebnissen", die man haben kann. Auf solche Momente "arbeite man hin". "Die wünscht man sich, wenn man den Sport betreibt, egal ob als Spieler oder Trainer", so der 32-Jährige. "Insofern war das für mich persönlich wie für alle, die daran beteiligt waren, ein besonderes Erlebnis."

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Eine wilde Party-Nacht gab es allerdings nicht. "Es ist ja aktuell gar nicht so möglich, feiern zu gehen. Aber in der Kabine war es schon ein bisschen lauter und man saß auch ein bisschen länger zusammen als sonst."

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Einen großen Anteil an diesem historischen Abend hatte auch Fin Bartels. Der verlor als Bundesligaprofi mit Hansa Rostock, St. Pauli und Werder Bremen bis zum Mittwoch sämtliche zwölf Aufeinandertreffen mit den Bayern. Im 13. Anlauf sorgte der gebürtige Kieler für das 1:1 und den entscheidenden Elfmeter.

Einen ausgeben will Werner Bartels jedoch nicht: "Dann müsste ich mehreren Leuten einen ausgeben. Da ist es nicht korrekt, jemanden hervorzuheben. Ich kann nur vor meiner ganzen Mannschaft den Hut ziehen, das betrifft alle."

Werner blickt schon wieder auf den Liga-Alltag

Und wie weit geht die Reise der Kieler jetzt noch im Pokal? "Ich glaube, im Pokal gilt es mehr denn je, von Spiel zu Spiel zu schauen und keine großen Planungen anzugehen."

Im Achtelfinale bekommen es die Kieler nun mit Ligarivale Darmstadt 98 zu tun. (Service: Spielplan DFB-Pokal)

"Das wird ja fast so ein Doppelschlag, die haben wir ein paar Wochen vorher in der Liga. Auch eine schwierige Aufgabe, das ist dann das nächste Spiel und dann gucken wir weiter", sagte Werner und blickt bereits auf die kommende Partie in der 2. Liga gegen den Karlsruher SC. (Service: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

"Wir müssen den Schalter schnell wieder umlegen. Weil das sowohl von den Beinen als auch dem Kopf her eine echt herausfordernde Situation für uns ist. Der stellen wir uns und versuchen am Sonntag, in unserem eigentlich Kernwettbewerb, auch erfolgreich zu sein." (Service: Tabelle der 2. Bundesliga)