Schießt Simon Terodde den HSV zur Herbstmeisterschaft?
Schießt Simon Terodde den HSV zur Herbstmeisterschaft? © Imago
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Der HSV kann gegen Braunschweig die Herbstmeisterschaft klar machen. Außerdem empfängt der Karlsruher SC Heidenheim und der SC Paderborn die Würzburger Kickers.

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In der 2. Bundesliga läuft der letzte Spieltag der Hinrunde.

Bei diesem trifft am Samstagmittag unter anderem Tabellenführer Hamburger SV auf den Tabellensechzehnten Eintracht Braunschweig.

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Um unabhängig vom Resultat des VfL Bochum Herbstmeister zu werden, benötigt der HSV einen Sieg. Braunschweig reicht bereits einen Punkt, um zumindest vorzeitig an das rettende Ufer zu gelangen. (2. Bundesliga: Die Tabelle)

Der HSV befindet sich momentan in bestechender Form, gewann vier der letzten fünf sieben Ligaspiele. Erst am vergangenen Wochenende fegte man den VfL Osnabrück mit 5:0 vom Platz. 

Braunschweig hingegen konnte keines der letzten fünf Ligaspiele für sich entscheiden. Zuletzt kamen die Löwen nicht über ein Unentschieden gegen den Tabellenletzten Würzburger Kickers hinaus. (2. Bundesliga: Eintracht Braunschweig - Hamburger SV um 13.00 Uhr im LIVETICKER)

Braunschweig vs HSV - Premiere in der 2. Bundesliga 

Vor der Partie gegen den HSV plagen Braunschweig-Coach Daniel Meyer personelle Sorgen. "Dominik Wydra und Manuel Schwenk sind für die Partie gesperrt. Dazu kommen die Dauerverletzten Felix Burmeister, Benjamin Kessel und Niko Kijewski", so Meyer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. 

Besonders bitter: Weil die Eintracht derzeit keinen einsatzfähigen Rechtsverteidiger hat, müssen die Löwen gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga wohl mit einer Dreierkette spielen.

HSV-Coach Daniel Thioune, der abgesehen von den Langzeitverletzten Klaus Gjasula, Rick van Drongelen und Jan Gyamerah wohl aus dem Vollen schöpfen kann, erwartet "einen sehr geschlossen auftretenden Gegner". Der 46-Jährige fordert auch deshalb von seiner Mannschaft: "Es darf keinen Spaß machen, gegen den HSV zu spielen."

Das letzte Duell der beiden Nordlichter datiert aus dem Jahr 2014. Damals gewann Braunschweig mit 4:2. Am Samstag kommt es nun zum ersten Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga.

KSC und Heidenheim kämpfen um Anschluss

Im zweiten Spiel des Tages trifft der Karlsruher SC auf den 1. FC Heidenheim. Beide Mannschaften kämpfen um den Anschluss an die Spitzengruppe. (2. Bundesliga: Karlsruher SC - 1. FC Heidenheim um 13.00 Uhr im LIVETICKER)

Nach zuletzt drei Siegen in Folge geht der KSC mit mächtig Rückenwind in das Duell mit dem Tabellennachbarn. Heidenheim zeigte sich zuletzt nach dem 0:4-Debakel in Sandhausen gegen den SV Darmstadt 98 stark verbessert (3:0).

In der vergangenen Saison trotzte Heidenheim dem KSC auswärts einen Punkt ab (1:1) und siegte zuhause (3:1). Auch die Gesamtbilanz fällt mit drei Siegen und fünf Unentschieden in zehn Spielen zugunsten der Schwaben aus. (2. Bundesliga: Ergebnisse und Spielplan)

Die Highlights der Samstagsspiele am Sonntag ab 9 Uhr in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1 

KSC-Coach Christian Eichner muss neben Janis Hanek, auch auf Dirk Carlson, Sebastian Jung und Tim Breithaupt verzichten. Letzterer hat sich "im Zweikampf eine Verletzung am Außenband zugezogen", so Eichner, der mit einem engen Spiel rechnet. "Ich rechne mit einem sehr, sehr engen Spiel am Samstag. Ich hoffe, dass wir das Momentum weiter auf unserer Seite haben." 

Auf Seiten der Heidenheimer fehlt neben dem Langzeitverletzten Stürmer Gianni Mollo nur Kevin Sessa. Der Argentinier sitzt eine Rotsperre ab. 

Hält Formhoch der Kickers gegen Paderborn an?

Im dritten Spiel am Samstagmittag reisen die Würzburger Kickers zum SC Paderborn. (2. Bundesliga: SC Paderborn - Würzburger Kickers um 13.00 Uhr im LIVETICKER)

Während Paderborn als Zehnter im gesicherten Mittelfeld angesiedelt ist, haben die Kickers seit dem ersten Spieltag die Rote Laterne inne.

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Doch die Unterfranken befinden sich im Aufwind. In den letzten drei Spielen sammelten sie fünf Punkte.

Paderborn-Coach Steffen Baumgart warnt deshalb davor, die Kickers zu unterschätzen: "Das wird kein Selbstläufer. Die größte Gefahr liegt darin, dass wir den Gegner unterschätzen."

TV: Sky
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